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Von
Reuters
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
11.04.2018
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2 Minuten
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Audemars Piguet setzt auf China, um das Absatzziel für 2018 zu erreichen

Von
Reuters
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
11.04.2018

Der Schweizer Uhrmacher Audemars Piguet ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr einen Umsatz von 1 Milliarde Schweizer Franken (0,84 Milliarden Euro) zu erzielen, sagte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, da die Luxusnachfrage in China die Uhrenverkäufe ankurbelt.

Audemars Piguet- Facebook


Der CEO des Uhrmachers, Francois-Henry Bennahmias, sagte Reuters, dass der Umsatz im ersten Quartal um mehr als 9 Prozent gestiegen sei. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um 12 Prozent dank einer Verlagerung in Richtung Monomarken-Stores und höherer durchschnittlicher Verkaufspreise.

"Wir sind zuversichtlich, ein so gutes Jahr wie 2017 schaffen zu können", sagte Bennahmias.

Mit der chinesischen E-Commerce-Plattform JD.com Inc. startete der Uhrmacher am Montag seine erste Online-Pop-up-Boutique in der Hoffnung, Chinas aufstrebende Mittelschicht zu erschließen, die zunehmend online einkauft.

Die Exporte der Schweizer Uhrenindustrie nach China stiegen im vergangenen Jahr um 18,8 Prozent, so der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie. Das Wachstum in diesem Jahr verlief bisher noch schneller.

JD.com erweitert derzeit, wie auch dessen Konkurrent Alibaba Group Holding Ltd., sein Luxusangebot. Im vergangenen Jahr lancierte JD.com die Luxusplattform Toplife und lockte weltweit bekannte Marken wie Saint Laurent und Alexander McQueen an.

Bennahmias sagte, dass JD.com die Schweizer Uhrmacher dazu gedrängt habe, sich an die Plattform zu binden, aber er schloss nicht aus, künftig mit Alibaba, dem größten E-Commerce-Unternehmen des Landes unter der Leitung des Unternehmers Jack Ma, zusammenzuarbeiten.

"Ich warte auf einen Anruf von Jack Ma", sagte er.

Die chinesischen Luxusverkäufe waren im Rahmen einer Regierungskampagne gegen Wohlstandsbekundungen unter Beamten ins Stocken geraten, gewinnen aber nun durch die wachsende Kaufkraft der chinesischen Mittelschicht – zum Teil getrieben von jüngeren Käufern und Online-Verkäufen – an Fahrt.

Der Verkauf von Luxusgütern in China erreichte im vergangenen Jahr 142 Milliarden Yuan (18,3 Milliarden Euro), rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr, das stärkste Wachstum seit 2011, so das Beratungsunternehmen Bain & Co.<<<3>>>
Bennahmias fügte hinzu, dass die Firma, die jährlich 40.000 Uhren herstellt, bei Erfolg das E-Commerce-Modell außerhalb Chinas exportieren könnte und die Uhrenproduktion langsam steigern würde.

"Wir wollen sehr exklusiv bleiben, und 40.000 ist eine gute Zahl. Vielleicht werden wir in den nächsten drei bis vier Jahren auf 44.000 oder 45.000 anwachsen", sagte er.

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