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Veröffentlicht am
12.09.2012
Lesedauer
2 Minuten
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Burberry schürt Angst vor Ende der asiatischen Luxus-Sause

Von
DPA
Veröffentlicht am
12.09.2012

Burberry.com

LONDON (dpa-AFX) - Krise hin oder her, die Hersteller von Luxusgütern hatten bislang keinen Grund zu klagen. Zahlungskräftige Kunden, die sich teure Edelmarken leisten können, gab es genug. Vor allem im Asien nahm die Kundschaft in den letzten Jahren zu. Doch nun schürt der britische Edelschneider Burberry die Angst, dass sich die Nachfrage nach Luxusmode- und Accessoires spürbar abkühlt. Das Umfeld werde zunehmend herausfordernder, warnte Burberry-Chefin Angela Ahrendts am Dienstag und dämpfte zugleich die Erwartungen an große Gewinnsprünge in diesem Jahr. Der bereinigte Vorsteuergewinn werde wohl eher das untere Ende der Analystenerwartungen treffen, sagte sie. Dieses liegt derzeit bei etwas über 400 Millionen Pfund (500 Mio Euro) für das Ende März auslaufende Geschäftsjahr 2012/13. Im Vorjahr wurden 376 Millionen Pfund erzielt.

An der Börse sorgte die Nachricht für Alarmstimmung. Denn für Luxusgüter gab es auch in der Krise bislang immer genügend zahlungskräftige Kunden und entsprechend sprudelten auch die Gewinne der Unternehmen. Burberry-Papiere sackten in London um zuletzt über 18 Prozent ab. Auch andere Aktien des Luxusgütersektors wie LVMH (Louis Vuitton) und PPR (Gucci) aus Frankreich, der Cartier-Hersteller Richemont aus der Schweiz oder auch der Metzinger Modekonzern Hugo Boss gerieten in den Abwärtssog.

Burberry konnte eigenen Angaben zufolge in seinem zweiten Geschäftsquartal seine Umsätze auf gleicher Ladenfläche nur stabil halten. In den letzten Wochen habe sich die Umsatzdynamik weiter abgeschwächt, hieß es. Die Analysten der Bank Nomura sehen darin kein Burberry-spezifisches, sondern ein globales Phänomen. Länder wie China, in denen sich immer mehr Menschen Luxusgüter leisten können, waren in den zurückliegenden Jahren ein Wachstumsgarant. Gerade hier habe sich das Wachstum aber zuletzt abgeschwächt, schreibt auch die Bank Barclays in einer kürzlich veröffentlichten Studie.

Auch Burberry selbst glaubt sich nicht alleine mit dem Problem. "Wir wissen, dass es nicht nur uns betrifft", sagte Finanzchefin Stacey Cartwright. In China habe sich das Geschäft angesichts des Ende dieses Jahres anstehenden Regierungswechsels verlangsamt. Vorsichtige Töne in diese Richtung hatte zuvor bereits Ermenegildo Zegna angeschlagen, der das nach ihm benannte italienische Modelabel führt. Außerdem seien die Umsätze mit Geschenken und Reise-Mitbringseln zurückgegangen, so Cartwright weiter. Viele Käufe werden im Urlaub oder in Duty-Free-Shops an Flughäfen getätigt. Und hier hielten sich die Asiaten zuletzt zurück, so die Burberry-Managerin zufolge.

In den USA hatte die britische Traditionsmarke, die vor allem für Kleider und Accessoires mit dem Burrberry-typischen Karomuster bekannt ist, zudem die Einstiegspreise für Handtaschen und Trenchcoats angehoben. Auch die belastete die Umsätze der Finanzchefin zufolge vorübergehend. Wie genau es um Burberry bestellt ist, dürfte am 11. Oktober klarer werden. Dann will das Unternehmen seine vollständigen Umsätze für die ersten sechs Monate bekannt geben./she/mne/fbr

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