×
2 220
Fashion Jobs
URBN
Urbn Loss Prevention Advisor - Munich, Germany
Festanstellung · MÜNCHEN
LIMANGO
Junior Sales Manager Marktplatz
Festanstellung · MÜNCHEN
HEADHUNTING FOR FASHION
Area Sales Manager*
Festanstellung · MÜNCHEN
HEADHUNTING FOR FASHION
Retail Area Manager*
Festanstellung · FRANKFURT AM MAIN
HEADHUNTING FOR FASHION
Sales Support* / Mitarbeiter* Vertriebsinnendienst
Festanstellung · DÜSSELDORF
MAVI EUROPE AG
Key Account Associate
Festanstellung · HEUSENSTAMM
BESTSELLER / ONLY
Area Manager (M/W/D)
Festanstellung · HAMBURG
BESTSELLER / ONLY
Area Manager (M/W/D)
Festanstellung · HAMBURG
BA&SH
Sales Supervisor f/m - Hambourg
Festanstellung · HAMBOURG
HEADHUNTING FOR FASHION
Senior Art Director* Womenswear
Festanstellung · HAMBURG
HEADHUNTING FOR FASHION
Teamlead* E-Commerce
Festanstellung · MÜNCHEN
HEADHUNTING FOR FASHION
Product Manager*
Festanstellung · MÜNCHEN
PUMA
Junior Product Line Manager Sportstyle Apparel
Festanstellung · Herzogenaurach
HEADHUNTING FOR FASHION
Head of* Sourcing Buying
Festanstellung · FRANKFURT AM MAIN
HEADHUNTING FOR FASHION
Junior Product Manager*
Festanstellung · MÜNCHEN
FASHION CAREER BY NIEMANN CONSULTA
Global Business Development Manager (M/W/D), Luxury Cosmetics Brand
Festanstellung · LUGANO
PUMA
Senior Manager Warehousing Wholesale
Festanstellung · Herzogenaurach
THE KADEWE GROUP
Head of Product Data Management (M/W/D)
Festanstellung · BERLIN
ETIENNE AIGNER AG
Junior Online Marketing Manager (M/W/D) in Vollzeit
Festanstellung · MUNICH
AEYDĒ GMBH
Ecommerce Manager (M/F/D)
Festanstellung · BERLIN
PUMA
Working Student Pmo - Business Solutions
Festanstellung · Herzogenaurach
BESTSELLER / ONLY
Area Manager (M/W/D)
Festanstellung · ERFURT
Werbung
Veröffentlicht am
19.07.2018
Lesedauer
2 Minuten
Teilen
Herunterladen
Artikel herunterladen
Drucken
Drucken
Textgröße
aA+ aA-

Burberry steht in der Kritik wegen Vernichtung von Lagerbeständen

Veröffentlicht am
19.07.2018

Ähnlich wie H&M, steht nun auch Burberry wegen der Vernichtung überschüssiger Lagerbestände stark in der Kritik. Es zeigt, dass nicht nur der Massenmarkt unverkaufte Ware lieber zerstört, anstatt sie zu recyceln.

Burberry - Herbst/Winter 2017 - Womenswear - London - © PixelFormula


In einem Bericht vom Donnerstag wurde hervorgehoben, dass das Luxusunternehmen im vergangenen Jahr mehr als 28 Millionen Pfund an unverkauften Produkten vernichtete und dass der Wert seiner Abfallprodukte in nur zwei Jahren um 50 % und seit 2013 um mehr als das Sechsfache gestiegen sei.

Das bedeute nicht zwangsläufig, dass das Unternehmen schlechter prognostiziert, was es verkaufen wird. Die wachsende Produktion liege in den weltweit steigenden Verkäufen begründet.

Aber ungeachtet dieser Tatsache stellt diese große Menge an Abfall ein Problem dar, und es ist unwahrscheinlich, dass die Millennial-Verbraucher mit Umweltbewusstsein, eine Zielgruppe von Burberry, dieses Vorgehen gutheißt.

Die Times berichtete, dass Burberry Produkte im Wert von über 90 Millionen Pfund in den vergangenen fünf Jahren vernichtet wurden und dass damit potentielle Kunden verärgert werden, was auch bei einigen Aktionären der Fall ist.  Ein Anleger fragte auf der Burberry Jahreshauptversammlung, warum den privaten Investoren die unverkauften Produkte nicht angeboten würden.

Das Unternehmen gab zu, dass die überschüssigen Produkte durch Verbrennen entsorgt wurden und gab an, dass die Ware mit Spezialverbrennungsanlagen vernichtet wird, die Energie aus dem Prozess wiederverwerten. Energie aus Abfall zu generieren, ist weltweit ein wachsender Trend, auch wenn der Ansatz von Burberry die Kunden nicht allzu sehr anspricht, da der Konsument dabei eher an übriggebliebene Kartons denkt, anstatt an hochpreisige Modeartikel.

Burberry befindet sich in einer schwierigen Lage, da es zwischen Verbraucher und Aktionäre steht. Ein regulatorischen Umfeld, in dem immer häufiger diejenigen bestraft werden, die nicht recyceln, wobei eine sorgfältige Vertriebskontrolle der Produkte erforderlich ist, damit sie nicht auf den grauen Markt gelangen. Ein Produkt, das in die falschen Hände gerät, könnte das Markenimage Burberrys schädigen.

Das Unternehmen verteidigt sich und führt an, dass es die Thematik "extrem ernst" nehme und dass der Überschuss auf seinen Deal mit Coty zurückzuführen sei und daher mehr Kosmetika als üblich vernichten musste.

Die Tageszeitung wandte sich weiteren britischen Luxusmarken zu, um zu erfahren, was mit ihren Abfällen geschieht, aber nur das Unternehmen Temperley antwortete. Es hieß, unverkaufte Kleidung sei entweder für wohltätige Zwecke gespendet oder über den Outlet-Store von Bicester Village verkauft worden.
 

Copyright © 2022 FashionNetwork.com Alle Rechte vorbehalten.