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DPA
Veröffentlicht am
13.10.2010
Lesedauer
2 Minuten
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Chanel hält beim Prêt-à-Porter prachtvoll Hof

Von
DPA
Veröffentlicht am
13.10.2010

Prêt A Porter Paris, Chanel
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Karl Lagerfeld ist schwer zu schlagen. Seine Chanel-Schauen punkten regelmäßig mit imposanten Inszenierungen und sprühenden Ideen. Diesmal gab es eine Art Mini-Versailles als Kulisse und ein Wiedersehen mit seiner früheren Muse Inès de la Fressange.

Paris (dpa) - Karl Lagerfeld hält Hof: Auf der Pariser Modewoche zeigte er für Chanel eine wahrhaft königliche Schau. Seine Entwürfe setzten bei der Prêt-à-Porter-Woche der Damenkollektionen für Frühjahr/Sommer 2011 einen Höhepunkt. Im lichten imposanten Kuppelraum des Grand Palais war eine künstliche Schlossparklandschaft im Barock-Stil errichtet worden. Ein Symphonie-Orchester spielte moderne Klassiker, während die Models am Dienstag in einer ausgeklügelten Choreographie über die Kieswege schritten.

Atemberaubende Vielfalt boten die Entwürfe, die modern wirkten, ohne sich am Mainstream zu orientieren. Es gab weiße Tenniskleider mit Plissierungen zu lockeren schwarzen Tweedmänteln, bestickte graue Jeans zu aufwendig gefertigten losen Oberteilen, glitzernde Etuikleider und lange mehrlagige schwarze Seidenkleider mit Tülleinsätzen. Feine Federn und kostbare Stickereien schmückten viele Modelle. Bunte Perlen und Blütendrucke im Stil der 70er-Jahre zogen die Blicke auf sich wie auch Sonnenschirme in Form überdimensionierter Hüte im Stil von Coco Chanel selbst.

Die Entwürfe wirkten leicht und doch gewichtig. Neben einigen Starmodels lief auch ein kleiner Junge in Chanel-Jacke über den Laufsteg. Star des Defilees war Lagerfelds Muse der 80er-Jahre, das immer noch wunderschöne einstige Topmodel Inès de la Fressange. Die für ihre Eleganz berühmte Pariserin führte ein schwarzes Abendkleid mit halbtransparentem blusigen Oberteil vor und schritt am Ende Arm in Arm mit dem Modemacher durch die fantastische Kulisse, während ihre frühere Nachfolgerin Claudia Schiffer ebenfalls sehr hübsch und in Chanel gekleidet im Publikum saß.

Yves-Saint-Laurent-Designer Stefano Pilati startete seine Schau mit einem blütenweißen Mantel. Tailliert, äußerst präzise geschnitten und mit kelchförmig abstehendem Schoß wirkte dieser nur auf den ersten Blick simpel. Alles zeugte von Konzentration aufs Wesentliche. Pilati spielte bei zahlreichen Kleidern mit T-förmigen Trägerlösungen, so dass Schultern und Arme meistens nackt waren.

Die Models mit streng hochgesteckten Haaren erinnerten in ihrer Attitüde an die leicht verruchte Reserviertheit von Hitchcock- Blondinen. Pilatis Stoffe, bei denen er Weiß mit Beige, Marine und kräftigem Orange variierte, wiesen zum Teil starke Strukturen auf und wirkten ähnlich raffiniert wie das Ambiente der Schau, ein prächtiger Stadtpalast.

Bei Chloé setzte Designerin Hannah McGibbon auf klare lange Linien. Doch trotz vieler ausgesprochen schöner Entwürfe fehlte der Schau der letzte Kick. Weiße kragenlose Blusen aus feiner Baumwolle, Crêpe-Shirts und -Kleider mit Plissierungen sowie luftige Entwürfe aus Mousseline in pudrigen Beige- und Brauntönen wirkten dennoch grazil und hübsch. Starstück der Schau war ein smaragdroter Mantel.

Von Stefanie Schütte, dpa

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