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Veröffentlicht am
30.07.2014
Lesedauer
2 Minuten
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Columbia Sportswear steigert Quartalsumsatz um 16 Prozent

Veröffentlicht am
30.07.2014

Columbia hebt die Erwartungen für das laufende Gesamtjahr an. Zu Beginn des Geschäftsjahrs erwartete der Outdoor-Konzern ein Umsatzplus von 15 bis 17 Prozent, aufgrund der Ergebnisse in der ersten Jahreshälfte rechnet er nun mit einem Wachstum von 19 bis 21 Prozent. Die operative Marge soll von 7,8 Prozent im Vorjahr auf 8,3 Prozent verbessert werden.

In der Sparte Schuhe kletterten die Umsätze um 37 Prozent. Visual: Columbia.


Im besonders dynamischen zweiten Quartal konnte der Konzern per Ende Juni ein Umsatzwachstum von 16 Prozent erzielen. In Zahlen sind dies 214 Mio. Euro (324 Mio. US-Dollar). Ohne die 4 Mio. Euro der unlängst von Columbia übernommenen Marke PrAna ergibt dies ein Plus von fast 14 Prozent.

Nur die Marke Mountain Hardwear wies mit einem Umsatz von 16,2 Mio. Euro rückläufige Zahlen auf. Sorel legte um 3 Prozent auf 2,2 Mio. Euro zu und auch die Sparte „Other“ des Konzerns kletterte um 12 Prozent in die Höhe. Columbia schnitt mit 216,4 Mio. Euro bei einem Plus von 15 Prozent ab.

Aufgeschlüsselt nach Produktkategorien meldete Columbia bei den Schuhen einen Umsatz von 45,5 Mio. Euro, was einem Wachstum von 37 Prozent entspricht. Im Bereich Bekleidung, Zubehör und Ausrüstung stieg der Erlös um 12 Prozent auf 195,5 Mio. Euro.

Aus geografischer Sicht konnte der Konzern seinen Absatz auf allen Märkten steigern. Wichtigster Abnehmer bleiben die USA mit 108,8 MilliMio. onen Euro (+5 Prozent). Lateinamerika und die Region Asien-Pazifik schlossen mit einem Plus von 18 Prozent bei 71,4 Mio. Euro. Dies ist insbesondere auf die Aufnahme der Tätigkeit in China zurückzuführen, die das schlechte Wetter in Korea und Japan mehr als wettmachen konnte. In Kanada und der Region EMEA kletterten die Verkäufe um 39 bzw. 37 Prozent auf 6,6 und 54,2 Mio. Euro.

Einziger Wermutstropfen in diesem Quartal ist der Anstieg der Auslagen, ungeachtet der Verbesserung der Bruttomarge von 42,9 auf 44,4 Prozent.

Je nach Geschäftskalender schreibt das Unternehmen im zweiten Quartal oft rote Zahlen. Doch die Betriebsverluste steigen dieses Jahr von 7,4 Mio. auf 12,6 Mio. Euro.

Dies scheint jedoch den ewigen Optimisten und CEO des Konzerns, Timothy Boyle, nicht zu betrüben. In der Pressekonferenz zu den Quartalsergebnissen betonte er, dass „wir unser Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahresquartal versiebenfacht haben (13,8 Mio. Euro). Somit waren die vergangenen sechs Monate die erfolgreichsten seit dem ersten Quartal 2008, ungeachtet der 3,5 Mio. Euro, die wir für die Übernahme von PrAna aufgewendet haben“.

Die Marke, die in Nordamerika tätig ist, könnte sich ab 2015 auch international entwickeln.

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Mode
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