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Veröffentlicht am
23.09.2015
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Esprit rutscht in die roten Zahlen

Von
DPA
Veröffentlicht am
23.09.2015

Probleme in China und das ungewöhnlich warme Wetter hierzulande haben dem Modekonzern Esprit im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 schwer zu schaffen gemacht. Die Umsätze knickten in dem Ende Juni abgelaufenen Jahr um fast ein Fünftel auf 19,4 Milliarden Hongkong-Dollar (2,24 Mrd Euro) ein, wie das Unternehmen mit Firmensitz in Ratingen und Börsennotierung in Hongkong am Mittwoch mitteilte. Abschreibungen, Rückstellungen und Kosten für die Schließung unrentabler Läden führten unter dem Strich zu einem Verlust von 3,7 Milliarden Hongkong-Dollar (427 Mio Euro). Im Vorjahr hatte Esprit noch einen kleinen Gewinn von 210 Millionen Hongkong-Dollar ausgewiesen.



"Es war ein außergewöhnlich herausforderndes Jahr, das unsere Erwartungen nicht erfüllt hat", sagte Vorstandschef Jose Manuel Martinez Gutierrez. Der Konzern hatte bereits im Juni vor allem wegen der Schwäche in China vor einem Verlust gewarnt. Seit Jahren läuft das Geschäft dort nicht rund, weshalb der Konzern Läden schließen musste. Auch die Konjunkturabkühlung machte sich den Angaben nach bemerkbar. Für 2014/15 verbuchte Esprit daher Rückstellungen und Wertberichtigungen in Höhe von knapp 3 Milliarden Hongkong-Dollar, die aber nicht zahlungswirksam sind. Esprit sei gesund, betonte Gutierrez. Das Unternehmen verfüge über eine solide Bilanz und sei schuldenfrei.

Wichtigster Markt für die Ratinger ist mit Abstand Deutschland. Hier sanken die Erlöse um 21 Prozent auf knapp 9 Milliarden Honkong-Dollar. Währungsbereinigt betrug der Rückgang 11 Prozent. Wetterkapriolen setzten der gesamten Branche zu, die mit Rabatten um Kunden kämpft. Nach Berechnungen des Fachmagazins "Textilwirtschaft" gingen die Umsätze im deutschen Bekleidungsmarkt in 9 von 12 Monaten zurück. Am Vortag hatte die Modekette Tom Tailor ihre Gewinnprognose kassiert. Auch Gerry Weber meldete Mitte des Monats schwache Zahlen.

Ungewöhnlich stark präsentierte sich zuletzt hingen der spanische Moderiese Inditex , zu dem Ketten wie Zara oder Massimo Dutti gehören und von dem Gutierrez vor drei Jahren zu Esprit wechselte. Zu den Stärken der Spanier zählen schnelle Kollektionswechsel, ein Gespür für Trends und ein Geschäftsmodell, das von der Materialbeschaffung bis zum Verkauf in den Läden alles in einer Hand hat.

Nach diesem Vorbild versucht Gutierrez auch Esprit auszurichten. Unter seiner Regie wurde die Zahl der Lieferanten und die der Artikel beschränkt, der Einkauf zentralisiert und die Produktentwicklung beschleunigt. Laut Esprit trägt der Umbau inzwischen Früchte. Die ersten Kollektionen wurden bereits nach dem neuen Modell gefertigt und die Umsätze entwickelten sich seit Juni vielversprechend.

Esprit betrieb zum Ende seines Geschäftsjahres weltweit 890 eigene Läden und war an über 7600 Standorten von Handelspartnern präsent. Von den insgesamt mehr als 9000 Mitarbeitern, arbeitet ein gutes Drittel in Deutschland.
 

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