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Veröffentlicht am
25.07.2012
Lesedauer
3 Minuten
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Etam Développement ist angesichts der Krise mit den Zahlen zufrieden

Veröffentlicht am
25.07.2012

Die Resultate des ersten Halbjahres des laufenden Geschäftsjahres von Etam wurden am vergangenen Donnerstag veröffentlicht und berichteten von einem flächen- und währungsbereinigten Umsatzrückgang von 7,6%. Die Aktivität der Marke Etam selbst, der Lingerie und des Prêt-à-Porters zusammen (der Konzern differenziert die Zahlen nicht) ist um 6,8% gefallen.

Trotzdem hat der Distributionskonzern nach Meinung der Führungskräfte nicht verfehlt. Sie nehmen folglich, jedenfalls für den französischen Markt, die für diese Periode veröffentlichten Zahlen des Institut Français de la Mode. „Von Januar bis Mai sind die DOB-Bekleidungsketten (direkte Konkurrenten, Anm. d. Red.) um 8,1% zurückgegangen und die Lingeriemarken um 5,2%“, betonen sie. Und Frédéric de Castro, CFO bei Etam Développement, legt Nachdruck auf den Rückgang von mehr als 22% im April in der DOB-Branche. „Eine Zahl, die ich noch nie erlebt habe“, bekräftigt er.


Laurent Milchior hofft auf verbesserte Resultate.

Ein weiterer Aspekt, der vom CFOs des Konzerns sowie von Laurent Milchior, Geschäftsführer, hervorgehoben wurde: das Missverhältnis des Sommerschlussverkaufstarts, das einen Gewinnverlust mit sich brachte. Dazu zählten offensichtlich schlechtes Wetter für den Bademodenverkauf und natürlich die Wirtschaftskrise sowie die Wahlen des Präsidenten der Republik Frankreich und der Abgeordneten, die die Geister mobilisiert haben.

Im Klartext bedeutet das, dass Etam Développement nicht damit rechnet, mehr als die anderen in dieser Periode verfehlt zu haben. Das gilt folglich für Frankreich, aber auch für Spanien und Portugal, wo der Rückgang 6,3% im ersten Halbjahr betrug. Ein Rückgang, der letztendlich auf die von der Krise betroffenen Länder limitiert ist. Der Konzern verzeichnet wiederum einen Anstieg von 19,8% in Deutschland, besonders dank der neuen 1.2.3-Verlockung.

Hingegen ein Wermutstropfen: China. Erinnerung an die Zahl: der Absatzrückgang im ersten Halbjahr betrug flächen- und währungsbereinigt 14,2%. Laurent Milchior erkennt dort eine schwierige Saison. Er erinnert an einen sensiblen Konsumabschwung, „den wir bei anderen Akteuren überprüfen konnten“. Der Konzern nahm in dem Land eine Strukturüberarbeitung vor und leitete eine Differenzierung der verschiedenen Positionierungen zwischen Etam, Etam Week-end und Etam Sport ein. Eine neue Lohnpolitik wird eingeführt, um einen zu großen Personalrückgang zu vermeiden. Schließlich wird eine neue, hochpreisige Marke in den Einkaufszentren lanciert.

Das globale Wachstum des E-Commerce gehört auch zu den Beschäftigungen des Konzerns. Auch wenn nachweislich die erhofften Resultate heute nicht erreicht wurden. Im Halbjahr hat Etam.com einen Absatzrückgang verzeichnet, was „besonders dem Missverhältnis des Schlussverkaufes zuzuschreiben ist“, so Laurent Milchior. 1.2.3 hingegen hat seine Frequentierung um 30% und seinen Umsatz um 25% erhöht! Ganz im Einklang mit der laufenden Sanierung der Marke.

Im Endeffekt erwarten die Führungskräfte des Konzerns offensichtlich aber keine Verbesserung im zweiten Halbjahr. „Die Rückkehr sollte nicht einfach sein, vor allem nicht mit den verkündeten steuerlichen Maßnahmen“, unterstreicht Laurent Milchior. Der Geschäftsführer bei Etam Développement stellt allerdings fest, ein besseres Ergebnis als der Markt zu Beginn des Schlussverkaufs erzielt zu haben. Darüber hinaus betont er, dass die Teams den Lagervorrat besser verwaltet und die Kosten reduziert haben. Der Konzern hat sich auch bemüht, neue Sourcing-Standorte wie Indonesien zu erschließen und hat ein neues Einkaufsbüro in Bangladesh eröffnet. „Diese verschiedenen Bemühungen sollen uns zu besseren Ergebnissen verhelfen“, sagt er.

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