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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
04.05.2016
Lesedauer
2 Minuten
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Fenix Outdoor: Erste Zahlen nach Globetrotter-Übernahme

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
04.05.2016

Im November 2014 verdeutlichte der Konzern Fenix Outdoor International seine Ambitionen für den europäischen Markt mit der Gründung von Frilufts Retail Europe. Darin schlossen sich drei zentrale Akteure aus der Sportartikel- und Freiluftsport-Branche im skandinavischen und deutschsprachigen Raum zusammen: Globetrotter (Deutschland), Naturkompaniet (Schweden) und Partioaitta (Finnland).

Globetrotter-Store in München –Globetrotter - Globetrotter


Die Integration von Globetrotter in den von Martin Nordin geführten Konzern mit der Übernahme aller Anteile an Globetrotter wurde im Juni 2015 fertiggestellt. Der 1979 gegründete deutsche Konzern verfügt über 13 Filialen. Fenix Outdoor International hat nun die Jahresergebnisse für 2015 veröffentlicht, es stehen somit die ersten Eckzahlen des neuen Branchenschwergewichts zur Verfügung.

Einen ersten Anhaltspunkt bietet der Konzernumsatz. Dieser stieg von 237 Millionen Euro auf 451 Millionen Euro. Das 90-prozentige Wachstum erfordert eine strukturelle Anpassung des Konzerns, der sich seiner neuen Identität bewusst werden muss. Fenix Outdoor war bis 2015 ein Outdoor-Fachkonzern, rund 172 Millionen des Umsatzes von 237 Millionen Euro entfielen auf die Marken Fjällräven, Primus, Tierra, Hanwag und Brunton. Der Rest des Umsatzes wurde von den neuen Konzernbestandteilen Naturkompaniet aus Schweden und dem 2011 übernommenen finnischen Unternehmen Partioaitta beigesteuert.

Mit der Globetrotter-Übernahme ist der Konzern nun deutlich auf den Direktverkauf ausgerichtet. Die Einzelhandelstätigkeit brachte Fenix Outdoor 2015 261 Millionen Euro ein, fast 49 Millionen davon in Schweden, 24 Millionen Euro in den anderen skandinavischen Ländern und über 188 Millionen Euro in Deutschland. Der Markenumsatz, getragen vom Label Fjällräven, das sich mit Neueröffnungen in Chicago, Minneapolis und St Paul vor allem in Nordamerika weiterentwickelte, kletterte auf fast 190 Millionen Euro.

Die Rentabilität der Marken stieg von 38,6 auf 47 Millionen Euro. Im Direktverkauf muss der Konzern hingegen operationelle Verluste in Höhe von 8 Millionen Euro hinnehmen. Ziel für das Unternehmen ist es nun, diese Tätigkeit, unter der 60 Läden in drei Ländern vereint sind, rentabel zu gestalten.

Um dies zu erreichen, setzt Fenix Outdoor International insbesondere auf die Abstimmung der Prozesse zwischen den verschiedenen Marken, sowie den Launch eines neuen Online-Portals für Globetrotter. Der Konzern ist europaweit die Nummer 2 im Vertrieb von Outdoor-Artikeln.
 

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