×
1 346
Fashion Jobs
MARC CAIN
Team Leader Human Resources (M/W)
Festanstellung · BODELSHAUSEN
MARC CAIN
Team Leader Controlling (M/W)
Festanstellung · BODELSHAUSEN
GI GROUP FASHION & LUXURY
Area Manager (M/W/D) Jewellery Brand Wholesale - North Germany
Festanstellung · BERLIN
GI GROUP FASHION & LUXURY
Area Manager (M/W/D) Jewellery Brand Wholesale - North Germany
Festanstellung · HAMBURG
GI GROUP FASHION & LUXURY
Quality Specialist For Leather Goods, Accessories & Textile Products Mit Italienischkenntnissen (M/W/D) Für Die Marke Rimowa - in Vollzeit in Köln
Festanstellung · KÖLN
GI GROUP FASHION & LUXURY
Quality Specialist For Leather Goods, Accessories & Textile Products With Italian Kwnoledges (m/f/x) For Rimowa in Cologne
Festanstellung · KÖLN
TAPESTRY
Wholesale Sales Manager - DACH & Eastern Europe
Festanstellung · Munich
ONLY
Area Manager (M/W/D)
Festanstellung · GÜNZBURG
ONLY
Area Manager (M/W/D)
Festanstellung · HAMBURG
ONLY
Area Manager (M/W/D)
Festanstellung · MÖNCHENGLADBACH
ONLY
Area Manager (M/W/D)
Festanstellung · BERLIN
ONLY
Area Manager (M/W/D)
Festanstellung · TRIER
ONLY
Area Manager (M/W/D)
Festanstellung · PADERBORN
ONLY
Area Manager (M/W/D)
Festanstellung · KARLSRUHE
PUMA
Buyer Retail Europe
Festanstellung · Herzogenaurach
MICHAEL KORS
Sales Supervisor (M/W) 40h/Woche in Ludwigsburg
Festanstellung · LUDWIGSBURG
L’ORÉAL GROUP
Buyer im Werbemitteleinkauf (M/W/D)
Festanstellung · Düsseldorf
PUMA
Business Process Manager Transactions
Festanstellung · Herzogenaurach
L’ORÉAL GROUP
Key Account Manager (M/W/D)
Festanstellung · Düsseldorf
TIMBERLAND
Senior Sales Representative (m/f/x) Timberland
Festanstellung · MÜNCHEN
TIMBERLAND
Senior Sales Representative (m/f/x) Timberland
Festanstellung · MÜNCHEN
TIMBERLAND
Senior Sales Representative (m/f/x) Timberland
Festanstellung · MÜNCHEN
Werbung

HDE: Kleine Läden geraten immer mehr unter Druck

Von
DPA
Veröffentlicht am
today 18.04.2018
Lesedauer
access_time 2 Minuten
Teilen
Herunterladen
Artikel herunterladen
Drucken
Drucken
Textgröße
aA+ aA-

Der Siegeszug des Online-Handels und die demografische Entwicklung werden zunehmend zu einer Bedrohung für kleine Einzelhändler. Nach einer am Mittwoch veröffentlichten Branchenumfrage des Handelsverbandes HDE rechnen mehr als die Hälfte der Läden mit weniger als fünf Beschäftigten in diesem Jahr mit Umsatzrückgängen. Dabei spielen gerade die kleinen Händler für das Stadtbild nach wie vor eine große Rolle: Sie stehen zwar nur für 10 Prozent des Umsatzes, aber für 54 Prozent der Standorte.

Archiv


Insgesamt ist die Lage im deutschen Einzelhandel nach Einschätzung des Branchenverbandes nicht schlecht. Der HDE erwartet in diesem Jahr ein Umsatzwachstum von zwei Prozent – auch inflationsbereinigt bliebe damit unter dem Strich immer noch ein kleines Plus von 0,5 Prozent.

Doch verteilt sich das Wachstum höchst ungleich. Größter Wachstumstreiber dürfte nach den Prognosen des HDE 2018 einmal mehr der Online-Handel sein – mit einem erwarteten Umsatzplus von rund 10 Prozent.

Für den stationären Handel mit seinen rund 450.000 Geschäften rechnet der HDE dagegen lediglich mit einem Wachstum von 1,2 Prozent. Das heißt: Bereinigt um die Preissteigerung von erwartet 1,5 Prozent dürfte der Umsatz dort trotz der guten Konsumstimmung real sogar leicht schrumpfen.

Und auch im stationären Handel gibt es eine klare Trennung zwischen Gewinnern und Verlierern. "Die Schere zwischen Groß und Klein geht weiter auseinander", sagte Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Während zwei Drittel der Händler mit mehr als 100 Beschäftigten 2018 mit einem Umsatzplus rechnen, blicken die meisten kleinen Händler pessimistisch in die Zukunft. Genth findet diese Entwicklung "besorgniserregend".

Bereits 2015 hatte der HDE gewarnt, dass bis zum Jahr 2020 durch die Umwälzungen im Einzelhandel – durch den Siegeszug des E-Commerce, die Alterung der Gesellschaft und die Landflucht – jeder zehnte Laden in Deutschland in seiner Existenz gefährdet sei. Bisher gebe es keinen Grund, diese Einschätzung zu korrigieren, sagte Genth. Vor allem im ländlichen Raum, in kleineren Städten und in den Randlagen der Metropolen würden kleine Fachgeschäfte immer seltener – egal ob sie Textilien, Lederwaren oder etwa Glas und Keramik anböten, betonte der Branchenkenner. Nur der Lebensmittelhandel könne sich bislang noch recht gut behaupten.

Ob das so bleibt, ist allerdings auch nicht ausgemacht. Im jüngsten Konsummonitor des HDE, für den rund 5.000 Verbraucher befragt wurden, erwarteten über 60 Prozent der Konsumenten, dass auch Lebensmittel in Zukunft zunehmend online bestellt werden.

Für viele stationäre Händler liegt deshalb die Zukunft inzwischen in der Verbindung von Online und Ladenangeboten. Händler, die solche sogenannten Omni-Channel-Angebote offerieren, zeigten sich in der HDE-Branchenumfrage zur eigenen Zukunft besonders optimistisch.

Copyright © 2019 Dpa GmbH