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Veröffentlicht am
03.05.2011
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Henkel legt im 1. Qurtal weiter zu - Rohstoffkosten im Blick

Von
DPA
Veröffentlicht am
03.05.2011

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Konsumgüterhersteller Henkel hat aus Sicht von Analysten Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal weiter gesteigert. Die zehn von dpa-AFX befragten Experten erwarten einen Umsatz in Höhe von 3,742 Milliarden Euro, der damit das Vorjahresniveau um knapp 7 Prozent übertreffen dürfte. Henkel wird am Mittwoch (4. Mai) seine Geschäftszahlen vorlegen.

Henkel
Morgen (4. Mai) wird Henkel seine Geschäftszahlen veröffentlichen

Wie bereits 2010 dürfte Henkel auch in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres vom Wachstum in seinem Klebergeschäft profitiert haben. Der Aufschwung in der Industrie sollte den Umsatz der Sparte angekurbelt haben. Zudem dürfte es für den Konzern leichter sein, Preisanhebungen in diesem Segment durchzusetzen, da es sich bei den Abnehmern größtenteils um industrielle Kunden handele, schreibt Heiko Feber vom Bankhaus Lampe. Henkel ist seit der Übernahme von National Starch der größte Klebstoffhersteller der Welt.

Ebenfalls zugelegt haben dürfte das Kosmetik- und Pflegegeschäft, angetrieben von Produktneuheiten rund um Marken wie Schauma, Syoss oder Diadermine. Das geringste Umsatzwachstum sollten die Wasch- und Reinigungsmittel (Persil, Spee) aufweisen. Der Markt ist umkämpft und die Preise deshalb unter Druck. Konkurrenten wie Unilever <<<19>>> oder Reckitt Benckiser haben bereits vor einem schwachen Geschäft in Europa berichtet.

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) wird den Berechnungen der Analysten zufolge von 421 Millionen auf 456 Millionen Euro zugelegt haben. Beim Überschuss nach Minderheiten erwarten die Experten einen Anstieg von 259 Millionen auf 286 Millionen Euro.

Von Interesse für die Experten wird sein, wie sehr sich die gestiegenen Rohstoffkosten auf die Margen ausgewirkt haben. Bei der Hauptversammlung im April hatte Vorstandschef Kasper Rorsted bereits eingeräumt, dass die Rohstoffpreise in diesem Jahr stärker zugenommen haben als zuvor angenommen. Henkel werde deshalb selektiv weitere Preiserhöhungen durchführen müssen. Gleichzeitig will der Konzern seine Sparanstrengungen verschärfen.

Seien Gesamtjahresprognose dürfte Henkel bestätigen. Danach soll der Umsatz 2011 organisch zwischen 3 und 5 Prozent zulegen und die bereinigte Umsatzrendite auf etwa 13 Prozent steigen. Für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie verspricht Henkel eine Verbesserung von 10 Prozent.

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