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DPA
Veröffentlicht am
09.03.2012
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Henkel mit Rekordjahr für Übernahmen gerüstet

Von
DPA
Veröffentlicht am
09.03.2012

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Mit einem Rekordjahr im Rücken wächst beim Klebstoff- und Waschmittelkonzern Henkel der Spielraum für Zukäufe. "Wir haben unser Wachstum immer durch Akquisitionen unterstützt und werden das auch in Zukunft tun", sagte der scheidende Finanzvor stand Lothar Steinebach bei der Bilanzvorlage am Donnerstag in Düsseldorf. Finanzieller Spielraum sei eine Voraussetzung, Zukäufe müssten aber sinnvoll sein und sich rechnen. Henkel hat die Verschuldung, die mit der Übernahme des Klebstoffherstellers National Starch in die Höhe geschossen war, seit 2008 auf 1,7 Milliarden Euro wieder halbiert.


Zentrale in Düsseldorf. (Bild Henkel)


Konzernchef Kasper Rorsted, dessen Vertrag vor kurzem um fünf weitere Jahre verlängert wurde, hielt sich bei der Frage nach Übernahmezielen noch bedeckt. Zunächst soll die Profitabilität wie geplant weiter gesteigert werden. Henkel bleibe bei seiner strikten Kostendisziplin und feile weiter an seinen Strukturen. Die Rohstoffe dürften sich im laufenden Jahr zudem weniger stark verteuern als 2011. "Ich bin zuversichtlich, dass 2012 ein neues Rekordjahr für Henkel wird", unterstrich Rorsted. Derzeit arbeitet der Vorstand an der Strategie und den Finanzzielen für die kommenden Jahre. Veröffentlicht werden sie laut Rorsted im November.

REKORDERGEBNISSE IN 2011

2011 hatte Henkel trotz gestiegener Rohstoffkosten und der Staatsschuldenkrisen in Europa und den USA soviel verdient und umgesetzt wie nie zuvor. Der operative Gewinn (EBIT) kletterte um fast 8 Prozent auf Rekordhöhe von 1,86 Milliarden Euro. Bereinigt um Sondereffekte legte er auf über zwei Milliarden Euro zu. Der Überschuss nach Anteilen Dritter stieg 2011 um 12,1 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro. Auch der Umsatz erreichte mit 15,6 Milliarden Euro einen neuen Bestwert und verbesserte sich zum Vorjahr um 3,4 Prozent. Analysten hatten zum Teil dennoch mit noch besseren Ergebnisse gerechnet. Die im Dax notierte Aktie verlor zeitweise über drei Prozent. Gegen Mittag lag das Papier aber wieder im Plus.

Die Aktionäre können sich nun auf eine Rekorddividende freuen: Je Vorzugsaktie soll die Dividende um 8 auf 80 Cent und je Stammaktie um 8 auf 78 Cent steigen. Von der höheren Gewinnausschüttung profitiert insbesondere die Gründerfamilie Henkel, die die Mehrheit der Stammaktien hält.

WACHSTUMSTREIBER KLEBSTOFFE

Henkel ist vor allem für Marken wie Persil oder Schwarzkopf bekannt. Den größten Anteil am Geschäft haben jedoch Klebstoffe, wodurch Henkel aber auch von der Entwicklung in der Bau-, Elektro- oder Autoindustrie abhängig ist. 2011 erlöste Henkel mit Klebern 7,7 Milliarden Euro und damit mehr jemals zuvor. Auch im laufenden Jahr soll die Sparte weiter wachsen.

In den Verbrauchernahen Sparten Kosmetik und Waschmittel muss sich Henkel gegen starke Konkurrenz wie Unilever , Reckitt Benckiser oder Procter & Gamble behaupten und immer wieder Produktverbesserungen anbieten. In der Körperpflege (Syoss, Fa) legte Henkel im vergangenen Jahr Dank neuer Produkte auch weiter zu. Rückgänge verzeichnete der Konzern hingegen bei Wasch- und Reinigungsmittel (Persil, Somat, Perwoll). Der Markt ist hart umkämpft, und gerade in den von der Schuldenkrise geplagten Ländern Südeuropas greifen viele Verbraucher lieber zu günstigeren Handelsmarken. Ein Sorgenkind sei die Tochter dennoch nicht, sagte Rorsted. "Wir haben Marktanteile hinzugewonnen und sind zufrieden."

Trotz Abkühlung der Weltwirtschaft bestätigte der Konzern seine Ziele für 2012. Demnach soll das Ergebnis je Vorzugsaktie bereinigt um Sondereffekte um mindestens 10 Prozent steigen und der Umsatz organisch um drei bis fünf Prozent zulegen. Große Erwartungen hat Henkel an die Schwellenländern. Zudem konzentriert der Konzern sein Werbebudget auf umsatzstarke Marken. Viele kleine Marken werden verkauft, eingestellt oder unter Top-Marken zusammengefasst. Die Zahl der Marken ist bereits von rund 1.000 weltweit auf 400 gesunken. Ziel sind etwa 300 Marken./she/vd/wiz

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