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Inter Parfums: Umsatz steigt trotz schwacher US-Zahlen um 20 Prozent

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
today 26.04.2018
Lesedauer
access_time 3 Minuten
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Am Mittwoch veröffentlichte Inter Parfums für das erste Quartal des Geschäftsjahrs einen Anstieg des Nettoumsatzes um 20,1 Prozent auf USD 171,8 Millionen (EUR 141,2 Mio.). Trotz schwacher Ergebnisse in den USA erhöht der Konzern die Jahresprognosen auf USD 665 Millionen (EUR 546,5 Mio.).


Duft-Kampagne für 'Coach Floral' - Coach


Das Duft- und Aromaunternehmen Inter Parfums mit Sitz in New York veröffentlicht seine Quartalsergebnisse für die ersten drei Monate des Jahres (Stichtag: 31. März). Der Nettoumsatz stieg von USD 143,1 Millionen (EUR 117,6 Mio.) im ersten Quartal 2017 auf USD 171,8 Millionen (EUR 141,2 Mio.). Bei gleichbleibenden Wechselkursen entspricht dies für das abgeschlossene Quartal einem Wachstum des Konzernumsatzes um 13,1 Prozent.
 
Besonders in Europa sei ein "bemerkenswertes Wachstum" von 24,9 Prozent auf USD 149,5 Millionen (EUR 123,0 Mio.) zu verzeichnen. Auch das Wachstum von Marken wie Coach in den USA und erhöhte Umsätze durch erweiterte Duft-Kollektionen trugen zum guten Ergebnis bei, so Jean Madar, CEO von Inter Parfums.

"Der Umsatz der Montblanc-Düfte stieg um fast 33 Prozent, wobei die 'Legend'-Linie weiterhin gute Ergebnisse erzielt und der Launch von 'Legend Night' in der zweiten Hälfte 2017 dieses Wachstum weiter antreiben dürfte", freute sich Madar. Im Gegenzug dazu sackte der Absatz bei den Parfüms von Jimmy Choo nach einem 57-prozentigem Wachstum im Vorjahr um 28 Prozent ein.

"Im Verlauf des Jahres rechnen wir mit der Einführung der Düfte 'Jimmy Choo Man Blue' und 'Jimmy Choo Fever' mit einer Verbesserung der Verkaufszahlen [bei Jimmy Choo]", präzisierte Madar weiter.

Stärkster Wachstumstreiber in Europa waren die Parfüms von Coach, hier schnellten die Umsatzzahlen im Vergleich zum ersten Quartal 2017 um 242 Prozent in die Höhe. Wesentlich dafür verantwortlich waren der Ende 2017 gelaunchte Herrenduft und die Einführung der Damenlinie 'Coach Floral'.

Die meisten anderen Marken, darunter Karl Lagerfeld, Boucheron und Van Cleef & Arpels schnitten in Europa ebenfalls gut ab, nicht zuletzt durch den starken Euro. Dies machte sich vor allem bei Lanvin und Rochas bemerkbar, deren Umsatz in lokalen Währungen zwar leicht rückläufig war, in Dollar umgerechnet ergaben sich hingegen Zuwächse um 10 bzw. 14 Prozent.

Umsatzschwächster Markt war Nordamerika mit einem Rückgang um 4,6 Prozent auf USD 143,1 Millionen (EUR 117,3 Mio.).

Sowohl Anna Sui als auch Oscar de la Renta, zwei der größeren Marken des Konzerns, zeigten "gemessen am Vergleichsquartal gute Nettoumsatzzuwächse", nicht zuletzt durch die Einführung neuer Produkte. Der CEO präzisierte, dass "wir in den kommenden Monaten im Quartalsvergleich mit einer deutlichen Verbesserung rechnen". Im zweiten Quartal wurden so bereits neue Produkte eingeführt und der Vertrieb der Guess-Parfüms aufgenommen.

Die umfassenden Ergebnisse für das erste Quartal 2018 werden am 7. Mai erwartet.

Angesichts der "starken Umsätze im ersten Quartal und unserer ursprünglichen Schätzungen für die Umsatzzahlen mit Guess-Parfüms", erklärte CFO Russell Greenberg, das Unternehmen habe seine Prognosen für das Gesamtjahr erhöht.

Neu rechnet der Konzern mit einem Nettoumsatz von USD 665 Millionen (EUR 545 Mio.) und einem verwässerten Nettoergebnis pro Aktie von USD 1,59 (EUR 1,30). Dies entspricht im Vergleich zur anfänglichen Prognose einer Steigerung um 7,3 bzw. um 10,4 Prozent.
 

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