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Veröffentlicht am
18.10.2012
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2 Minuten
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Italien sorgt sich um die Zukunft seiner Womenswear-Messen

Veröffentlicht am
18.10.2012

Wie kann Italien weiterhin internationale Käufer nach Mailand locken, während diese sich aufgrund der Krise eher in Richtung Paris orientieren? Der CEO von Pitti Immagine, Organisatorin der Modemessen in Florenz, stellt die Frage ohne Umschweife. Am Donnerstag, 13. September profitierte er von der Präsentation der drei Womenswear-Messen von Pitti, Touch!, Neozone und Cloudnine, die vom 22. bis 24. September in der lombardischen Hauptstadt stattfinden, um seine Besorgnis angesichts des zunehmenden Marktdrucks des französischen Konkurrenten zum Ausdruck zu bringen.

„Paris wird stärker. Die Showrooms, die früher ganz auf Mailand ausgerichtet waren, haben ihre Geschäftstätigkeit in Italien reduziert, um in Paris präsent zu sein. Markenagenten und -Vertreter verlängern ihren Aufenthalt in Paris, und vernachlässigen dabei den italienischen Standort“, bemerkt er. Natürlich können die Franzosen auf eine Stadt zählen, die ihnen „im Gegensatz zu Mailand mehr Platz zur Verfügung stellt“. Sie haben jedoch auch auf eine „intelligente Strategie“ gesetzt, so der Pitti-Chef. „Sie haben es geschafft, die großen Messen und Ausstellungen zusammenzulegen und zweimal jährlich zu organisieren. Messen, Defilees, … Es gibt ein wahres Angebot. Es ist offensichtlich, dass Italien angesichts dieser Situation an Boden verliert“, stellt er fest.


Raffaello Napoleone, CEO von Pitti Immagine.

Der Präsident der italienischen Modekammer, Mario Boselli, hat vergangene Woche zur Umstrukturierung der Mailänder Messen im Bereich Womenswear aufgefordert und schlägt vor, sie auf Juni vorzuverlegen. Heute sind die wichtigsten Organisatoren italienischer Messen im Gespräch, um eine gemeinsame Lösung zu finden. „Die Kontakte mit Camera della Moda, Fiera Milano usw. haben sich in den letzten Tagen vervielfältigt. Wir stehen auch mit den Franzosen im Kontakt. So haben wir beispielsweise mit Xavier Clergerie, Manager von WSN Développement, gesprochen“, erklärt Raffaello Napoleone.

„Es ist offensichtlich, dass die Gewissheiten, die uns in den vergangenen zehn Jahren begleitet haben, überdacht werden müssen. In solch schwierigen Situationen, darf man natürlich nichts überstürzen. Doch der Kaufrhythmus hat sich verändert. Wir müssen insbesondere analysieren, wie die Käufer auf die Verschiebung des Who’s Next Prêt-à-Porter auf Anfang Juli reagiert haben. Anschließend gilt es, unser Angebot zu konsolidieren und an die Möglichkeit eines Zusammenschlusses zu denken“.

In der Männersparte bedauert Raffaello Napoleone, dass die nächste Londoner Fashion Week, die vom 7.-9. Januar 2013 stattfindet, mit den Daten der Pitti Uomo vom 8.-11. Januar zusammenfällt. Grundsätzlich freut er sich jedoch über diese neue Messe für Menswear, die „mittlerweile schon fast dieselbe Bedeutung erlangt hat, wie das weibliche Pendant. Das stärkt unsere Position und bestätigt die führende Rolle Europas in der Männermode. Während in New York gar nichts los ist, zählt Europa nun mit Florenz, Mailand, Paris und London ganze vier Messen. Das ist ein wichtiges Zeichen“, meint er abschließend.

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