
Florent Gilles
03.09.2012
Louis Vuitton hat in Shanghai größten chinesischen Flagshipstore eröffnet

Florent Gilles
03.09.2012
Die Expedition Louis Vuitton Express ist am 19. Juli an seinem Ziel angekommen. Die Operation Web ist am 3. Juli online gegangen und hat den Buzz um die Eröffnung des größten chinesischen Flagshipstore von Louis Vuitton angeheizt, der sich auf 4 Etagen im luxuriösten Einkaufszentrum der Metropole befindet. Die Operation Paris-Shanghai hatte eine eigene Internetseite, die groß in der internationalen Online-Presse angepriesen wurde. Die Reise wurde via Livestreaming auf der Internetseite übertragen und direkt von einer chinesischen Moderatorin kommentiert.
Das Konzept des Flagshipstores auf 4 Etagen trägt die Handschrift von Peter Marino und vereint die Prêt-à-Porter-, Accessoires-, HAKA- und Schuhkollektionen sowie einen Service für Maßschneiderei. Die Marke ist bereits mit 41 Geschäften im ganzen Land vertreten und möchte im Jahr 2013 ein weiteres Haus in Peking eröffnen. Dann möchte es nach Absichten von Christopher Zanardi-Landi, President bei Louis Vuitton China und Vice President der von Reuters interviewten Marke, die Aktivität seines Netzwerkes verstärken, anstatt den Eröffnung-Rhythmus weiter zu beschleunigen. Es würden jetzt keine größeren Entwicklungsprojekte für den chinesischen Markt mehr stattfinden, aber stattdessen gäbe es den Willen, „den Service zu optimieren und den Standard der bestehenden Geschäfte zu erhöhen“. Dieses soll mit dem Standard dieses neuen Hauses in der Plaza 66 passieren, „einer Luxuserfahrung par excellence“, wie der Vice President der Marke sagt.
Die Einweihung dieses 16. Hauses von Louis Vuitton fand am 19. Juli statt. Daran teilgenommen haben die Geschäftsführung von Louis Vuitton, Yves Carcelle, Christopher Zanardi-Landi (President der Marke für die Region China) und Marc Jacobs, der von weiteren kulturellen, französischen und chinesischen Persönlichkeiten begleitet wurde, wie beispielsweise Alain Delon und Laetitia Casta oder der Schauspielerin Fan Bing Bing. Höhepunkt der Show war die Lokomotive des im März in Paris enthüllten Dampfzuges, die im Rahmen einer zweiten Louis Vuitton Herbst/Winter 2012-Modenschau gezeigt wurde. Einiger gezeigten Stücke der Modenschau hingen schon an den Kleiderständern des Flagshipstores. Jedes über den Laufsteg gehende Model wurde, genau wie in Paris, von Monogramm-Taschen und Monogramm-Gepäck begleitet.
![]() Die Herbst/Winter 2012/2013-Modenschau wurde speziell für dieses Ereignis reproduziert. (Foto DR) |
Das Juwel der weltweiten Luxus-Nr. 1 war Grund genug, das Ereignis prunkvoll zu feiern. In der Tat verbindet die Geschichte die Marke mit dem Reich der Mitte, die auf den Anfang des XX. Jahrhunderts und die erste Reise der ersten Monogramm-Überseekoffer, der Expedition Paris-Peking im Jahre 1907, zurückgeht. Viel später, als Louis Vuitton eine moderne Luxusmarke war, ist die Marke um 1992 mit einem ersten Geschäft in Peking den Schritt nach China gegangen. Es ist also auch der 20. Geburtstag der Präsenz in China, den das Haus unter der Verwendung von Elementen, die an die Anfänge erinnerten, zelebriert hat.
![]() Ein Schaufenster des Hauses Louis Vuitton in Shangahi. (Foto : Louis Vuitton) |
Auf den öffentlichen Plätzen des Einkaufszentrums Plaza 66 fand eine Retrospektive statt. Das Thema war die Kunst des Reisens, die auch das Werk „Escales autour du monde“ inspiriert hat, das im September in den Sprachen Französisch, Englisch und Chinesisch veröffentlicht wird. Die Reise ist ebenfalls das zentrale Thema in der Kampagne „Core Values“, in der Mohammed Ali und sein Sohn mitwirken. Dieser hat der Marke zum ersten Punching Ball aus Leder verholfen, der in den Vitrinen des neuen Louis Vuittons-Hauses in Shanghai präsent ist.
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