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Veröffentlicht am
01.10.2012
Lesedauer
2 Minuten
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Mailänder Modewoche unter den Erwartungen

Veröffentlicht am
01.10.2012

Die Mailänder Modewoche mit der Präsentation der Prêt-à-Porter-Schauen der Damenkollektionen für Frühjahr/Sommer 2013 wurde am Dienstag mit den Schauen der Jungdesigner abgeschlossen. Mit insgesamt 146 Kollektionen auf 71 Modeschauen und 53 Präsentationen aufgeteilt, gibt sich die italienische Modekammer sehr zufrieden. Präsident Mario Boselli erklärt: „Die Woche verlief sehr gut, insgesamt waren fast 15 000 Akteure anwesend, darunter 2000 Journalisten aus 45 Ländern“. Und doch war die Stimmung nicht gerade am Höhepunkt. Auch bei den bekanntesten Marken wollten sich die Besucherränge für zahlreiche Modeschauen einfach nicht füllen, und die anwesenden Topmodels konnten an einer Hand abgezählt werden!


Gianfranco Ferré, Frühjahr/Sommer 2013 (Bild: Pixelformula)



Und auch für Polemik war gesorgt. Dabei war insbesondere der Veranstaltungskalender heftiger Kritik ausgesetzt. Boselli bedauerte während der Schlusskonferenz, dass die ersten fünf Messetage überlastet sind: „Im internationalen Modekalender sind wir bis Ende 2014 mit einer Sieben-Tage-Woche vertreten, die haben wir uns mit viel Mühe erkämpft. Wir müssen wieder zu diesen sieben Tagen zurückfinden und sie richtig ausfüllen“.

Weiterer Streitpunkt war die überraschende Ankündigung einer neuen Womenswear-Messe von Pitti Immagine und der Fiera Milano, mitten in der Modewoche. „Die aktuellen Messen der Damenkollektionen, die während der Modewochen stattfinden, sind ungeeignet, da sie zu klein und verzettelt sind. Sie vereinen nur ein paar Hundert Marken im Vergleich zu 2000 in Paris. Deshalb haben wir alle Akteure des Systems eingeladen, sich zu beraten und die Veranstaltungsdaten dieser Messen den Menswear-Messen anzugleichen. Der neue Vorschlag von Pitti und der Messe Mailand geht in die richtige Richtung bezüglich der Zusammenlegung, doch ohne eine Veränderung bei den Daten wird dies nur wenig nützen“, so Boselli. Über die Haltung der Stadtverwaltung von Mailand zeigte er sich übrigens wenig erfreut.


Prada, Frühjahr-Sommer 2013 (Bild: Pixelformula)



Nachdem die Stadt Mailand den im ehemaligen Messe- und Ausstellungsgelände von Mailand gelegenen geschichtsträchtigen „Palazzo delle Scintille“ zuerst der Modekammer anbot, um darin unter dem Namen „Fashion Institute“ ihr zukünftiges Ausbildungszentrum einzurichten, scheint sie ihre Meinung nun geändert zu haben und stellt das Gebäude für Messen zur Verfügung, unter anderem für die neue Pitti und Fiera Milano-Messe.

Die Organisatoren der Mailänder Modewochen haben sich nicht erneut über die schwierige wirtschaftliche Lage der Branche geäußert. Hingegen haben die Mode- und Handelskammern von Mailand die Einrichtung von „Capital Moda“ angekündigt. Es handelt sich um einen Investmentfonds, der Minderheitsbeteiligungen an kleinen aufstrebenden Modeunternehmen erwirbt. „Es ist ein schwieriges Jahr, deshalb haben wir uns für dieses Projekt entschieden. Wir arbeiten bereits seit mehreren Monaten daran und die Umsetzung dürfte 2013 erfolgen“, erklärt der Generalsekretär der Mailänder Handelskammer, Pier Andrea Chevallard. Zu Beginn wird der Fonds mit 30 bis 40 Millionen Euro versehen sein und je zu einem Drittel von den Institutionen, den Banken und den Akteueren der Branche wie der Camera della Moda, getragen werden.

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