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Veröffentlicht am
19.11.2017
Lesedauer
2 Minuten
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Mistra Future Fashion gelingt Recycling von Mischgewebe

Veröffentlicht am
19.11.2017

Für die Umwelt: Mistra Future Fashion (MFF) hat aus einer Fasermischung aus Baumwolle und Polyester erstmals neue Viscosefilamente herstellen können. Um diesen Recyclingprozess mit dem Namen ”Blend Re:wind – a Swedish process for the recycling of polycotton blended textiles“ zu entwickeln brauchte das schwedische Institut sechs Jahre. MFF sieht dies als einen "wichtigen Meilenstein für die Zukunft der globalen Textilrecyclingsysteme".

Mistra Future Fashion (MFF) hat aus einer Fasermischung aus Baumwolle und Polyester erstmals neue Viscosefilamente herstellen können. - MFF

 
Das Projekt wurde 2011 ins Leben gerufen und mit 600.000 Euro Forschungsgeld, von der Mistra-Forschungsstiftung, dem Rise Circle Economy Centre of Excellence und Sachleistungen von weiteren beteiligten Partnern, gefördert. Ziel war es, ein Prozess zu entwickeln, der nicht nur ein Rohstoff recycelt, sondern gleich mehrere, die in einem Mischgewebe verwendet werden – was deutlich schwieriger ist.  

Die Fasermischung aus Baumwolle-Polyester wird dabei in einem chemischen Prozess getrennt: So wird die Baumwolle in ein neues, hochwertiges Viskosefilamente und Polyester in zwei reine neue Polymonomere umgewandelt. Die Filamente haben die gleiche Qualität wie Filamente aus handelsüblichem Lösezellstoff, der in der bestehenden Viskoseproduktion verwendet wird. Die Monomere werden zu Polyester.

"Unser Trennprozess, Blend Re:wind, wurde unter Berücksichtigung bestehender industrieller Prozesse entwickelt, und unser Ziel ist es, so viel wie möglich davon zu integrieren, um sowohl die ökologischen als auch die wirtschaftlichen Kosten zu minimieren und gleichzeitig den Geschäftszweig zu fördern", sagt Recycling-Expertin Dr. Hanna de la Motte, Abteilungsleiterin bei Mistra Future Fashion und Wissenschaftlerin am schwedischen Forschungsinstitut Rise.

"Das Skalieren im Labormaßstab ist derzeit die größte Herausforderung und auch kostspielig. Mit den Integrationsmöglichkeiten des Blend Re:wind-Prozesses würden wir diese Herausforderungen jedoch meistern.“ Daher soll jetzt der Prozess auch außerhalb des Labors getestet werden, um in der Zukunft als die Lösung für das Recycling von Mischgewebe zu dienen.

Dr. Hanna de la Motte - MFF

 
"Derzeit gibt es weltweit viele hervorragende Recyclingneuheiten, die für erfolgreiche zukünftige Recyclingsysteme dringend benötigt werden. Wir hoffen, dass Blend Re:wind in der Zukunft einer dieser Anbieter auf dem Weltmarkt sein wird", so Hanna de la Motte weiter.

Mistra Future Fashion wurden 2011 durch die Schwedische Stiftung für strategische Umweltforschung (MISTRA) gegründet und ist ein überdisziplinäres Forschungsprogramm mit der Vision, den textilen Kreislauf zu schließen und die globale Fashion- und Textilwirtschaft nachhaltiger zu gestalten. Am Programm beteiligen sich inzwischen über 40 Forschungs- und Industriepartner, wie z. B. Eton, H&M, Houdini, Lindex, Filippa K, Kappahl, Boob und Nudie Jeans.<<<4>>> 

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