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Veröffentlicht am
03.09.2014
Lesedauer
3 Minuten
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New York Fashion Week mit vollem Programm

Veröffentlicht am
03.09.2014

Vom 4.-11. September findet in New York die Fashion Week statt. Erwartet werden 80 Schauen mit den Frühjahr-/Sommerkollektionen 2015. Die Marken stammen aus 12 verschiedenen Ländern und für 15 Labels ist es die erste Teilnahme.

Zahlreiche ausländische Designer wählen New York aufgrund der starken Anzeichen auf einen Aufschwung in Nordamerika und durch den extravaganten Reichtum dieser exklusiven Auswahl, die immer größer wird.

Gareth Pugh kommt von Paris nach New York (Herbst-/Winterkollektion 2014/15, Bild: Pixel Formula).


So folgen viele Australier den Spuren von Sass & Bide, wie beispielsweise der neue Designer Tome. Sie versuchen einem Markt zu entkommen, der von der starken Präsenz von Onlinehändlern wie Asos dominiert wird. Interessant ist zudem die erste Schau der nigrischen Designerin Lisa Folawiyo und ihres gleichnamigen Labels (das zuvor Jewel by Lisa hieß) im Ladurée am 6. September.

Auch die Veranstaltungsorte entwickeln sich weiter. Viele Designer bleiben zwar dem Licoln Center treu, doch andere setzen auf unkonventionelle Orte wie beispielsweise Ladurée oder künstlerische Locations.

Die Schauen von Tommy Hilfiger gehören zu den Highlights der Fashion Week. Mit dem Szenenwechsel zur Park Avenue Armory gibt er in Sachen Locations den Ton an. Diese ehemalige Lagerhalle des Militärs wurde in einen Theatersaal umfunktioniert. Mit dem Konzept der „First Timers“ begeht das Label Neuland: Eingeladen werden Social Media-Stars der verschiedensten Plattformen, die an ihrem ersten Modeevent teilnehmen. Ihre Erfahrung teilen sie mit ihren Followern auf den jeweiligen Netzwerken. Live mitzuverfolgen ab dem 8. September auf tommy.com.

Einige Designer – wie die junge Französin Chloé Gosselin – setzten auch auf Kunstgalerien. Gosselin stellt Accessoires und Taschen aus Leder und exotischen Stoffen her. Sie hatte zudem mit ihrer Hochzeit mit dem 30 Jahre älteren Zauberer David Copperfield für Schlagzeilen gesorgt. Ihre Kollektion stellt sie in der Bookstein Gallery vor, im Herbst soll sie dann bei Saks erhältlich sein.

Wieder andere haben sich für ein Hotel entschieden, wie die Schwedin Carin Rodebjer, die ihre gleichnamige Marke im Bowery Hotel präsentieren wird.

Während Jeff Koons im Whitney mit einer Retrospektive auf drei Stockwerken mit seinen bunten Kunstwerken die Message verkündet, dass „die Kunst ein Produkt“ sei, stellte Vanessa Friedman in der New York Times bereits Anfang August die Frage, ob die Schauen nicht zu einem reinen Spektakel verkommen seien.

Die amerikanische Journalistin verwies in ihrem Artikel auf das Beispiel der nächsten Schau des englischen Designers Gareth Pugh. Der Schützling von Rick Owens wird in den USA bereits bei Barneys, Bergdorf und Neiman Marcus vertrieben.

Nachdem er sechs Jahre lang an der Fashion Week in Paris zugegen war, hat sich der Londoner Designer für New York entschieden. Der Künstler, der gerne mit außergewöhnlichen Farben oder Stoffen überrascht, hat im Big Apple mit der Unterstützung von Lexus ein atemberaubendes Video- und Tanz-Spektakel vorbereitet, das es in sich hat. Auch die von Jeremy Scott angekündigte eine Zusammenarbeit mit Miley Cyrus dürfte für Aufregung sorgen.

In einer Konferenz von Olivier Saillard, Direktor des Modemuseums der Stadt Paris, stehen die Models im Zentrum des Interesses. „Models Never Talk“ wird am 8. September in Zusammenarbeit mit der Alliance Française im Milk Studio organisiert.

Für die Modechefin von Macys, Nicole Fischelis, macht dies den Modezyklus gerade so spannend. Dieses immer deutlichere Aufeinandertreffen von Mode und Kunst, diese „neuen Haltungen“, die die Mode beeinflussen, will sie während den Schauen aufmerksam verfolgen. Auch die Verwendung von verschiedenen Medien, minimalistischen Schauen oder der Global Fusion sind interessant.

Dabei interessiert sich die Französin insbesondere für die „recognized Designers“, die neuen von gestern, wie Prabal Gurung, Proenza Schouler und den Künstler-Designer Tom Browne. Sie verfolgt aber auch neue Teilnehmer wie Suno, Sophie Theallet und die kreativen Köpfe von Made, die in einer statischen Konfiguration im Milk Studio zu sehen sind.

Bei den Farben gibt es keinen Weg um Orange herum. Die Kultserie Orange is the New Black war bereits an der Emmy-Zeremonie für das leuchtorangefarbene Prada-Kleid von Kerry Washington verantwortlich.

Inmitten all dieser Änderungen gibt es jedoch auch gewisse Werte, die beständig sind: Der Couture Council Awards Luncheon des FIT (Fashion Institute of Technology) eröffnet den Ball am 3. September. Ehrengast ist dieses Jahr die venezolanische Designerin Carolina Herrera, die Julia Louis Dreyfus für die Emmys eingekleidet hatte.

Pascale Richard

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