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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
09.06.2022
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3 Minuten
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Óscar García Maceiras (Inditex): "Ziel ist es, uns stärker zu differenzieren, um ein einzigartiges Kundenerlebnis zu bieten."

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
09.06.2022

Óscar García Maceiras wurde Ende 2021 zum CEO der Inditex-Gruppe berufen. Nachdem er in den vergangenen Pressekonferenzen und Präsentationen bisher vom langjährigen Vorstandsvorsitzenden Pablo Isla begleitet wurde, gab Maceiras am Mittwoch, 8. Juni sein Solo-Debüt. Pablo Isla wurde in seiner Funktion am 1. April von Marta Ortega abgelöst. Parallel zur Präsentation der Ergebnisse aus dem ersten Quartal des Geschäftsjahres erschien der Spitzenmanager vor den Analysten und hob das Wachstumspotenzial beim Konzernumsatz hervor. Der CEO des Unternehmens mit Sitz in Arteixo (La Coruña) verwies darauf, dass es sich um die "Startphase" der Entwicklung des "integrierten, digitalen und nachhaltigen Geschäftsmodells" handle, ein Hebel zur "Beschleunigung der Differenzierung von Inditex".


Óscar García Maceiras, CEO von Inditex - Inditex


"Im ersten Quartal verzeichneten wir ein starkes Umsatzwachstum", erklärte der ehemalige Rechtsanwalt und verwies insbesondere auf die guten Ergebnisse von Stradivarius, Pull&Bear und Bershka im Einzelhandel, sowie auf den "außergewöhnlichen Umsatz und die sehr gute Leistung" der Hauptmarke Zara. Vom 1. Februar bis 30. April verbesserte sich der Umsatz des Unternehmens um 36 Prozent auf EUR 6,74 Milliarden. Das Ergebnis sei durch die "gute Reaktion" auf die Frühjahr-/Sommerkollektionen der Marken und den "starken Anstieg der Besucherzahlen" in den Läden zu erklären. Hierfür sei insbesondere die "Optimierung der Läden ausschlaggebend" gewesen.

Investitionen in Höhe von 1,1 Milliarden für 2022

"Treibende Kraft hinter dem Wachstum war der Wunsch der Kunden, zur Normalität zurückzukehren", erklärt der CEO des Unternehmens. Insgesamt seien 90 Prozent des Ladennetzwerks in Betrieb und nur 67 Läden seien aufgrund der Auswirkungen der Coronapandemie in China sowie in Russland und der Ukraine seit Kriegsausbruch geschlossen. Um die Auswirkungen des Konflikts auf das Unternehmen auszugleichen, fügte Inditex im ersten Quartal eine Sonderbelastung in Höhe von EUR 216 Millionen auf, um "alle Ausgaben zu decken", die in beiden Märkten im Verlauf des Jahres anfallen könnten. Der Bilanzgewinn wäre ohne diese Sonderbelastung auf EUR 940 Millionen angestiegen.

Während der CEO betonte, dass "in allen Regionen eine sehr bemerkenswerte Leistung" erzielt wurde (ohne jedoch genaue regionale Umsatzzahlen in den Quartalsergebnissen aufzuführen), zeichneten sich die USA, die im vergangenen Jahr umsatzmäßig zum größten Absatzmarkt von Inditex heranwuchsen, durch ihre "guten Fortschritte" aus. Zugleich kündete das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von EUR 1,1 Milliarden an, zur Förderung der "Differenzierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit".

"Ziel ist es, uns stärker zu differenzieren, um ein einzigartiges Kundenerlebnis zu bieten", so der CEO.


Im Innern des kürzlich eröffneten Zara-Stores an der Plaza de España in Madrid - Inditex


Mit Blick auf das stationäre Verkaufsnetzwerk eröffnete Inditex im Berichtszeitraum Läden in 16 internationalen Märkten. Am Ende des Quartals betrieb der Konzern mit 6423 Stores 335 Verkaufsstellen weniger als am 30. April 2021. Obwohl alle Tochtermarken Läden geschlossen haben, waren es bei Massimo Dutti mit 117 mehr als bei den anderen, es verbleiben 633 Stores. Zara verfügt über das weitreichendste Verkaufsnetzwerk (1974 Läden einschließlich Zara Home und Zara Kids), darauf folgen Bershka (972) und Stradivarius (923).

Stabile Preise und schrittweise Preiserhöhung für Rücksendungen



Im Onlinehandel blieb der Umsatz bei konstanten Wechselkursen um 6 Prozent unter dem Vergleichswert im Vorjahr, der jedoch aufgrund der "starken Vergleichsgrundlage" um ganze 67 Prozent angestiegen war.

"Wir rechnen damit, dass der Onlineumsatz bis 2024 mehr als 30 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen wird", so Maceiras. 2019, bevor Ausbruch der Pandemie, entfielen rund 14 Prozent des Umsatzes auf den Online-Kanal.

Hinsichtlich der Preiserhöhungen verfolgt der CEO auch weiterhin einen vorsichtigen Kurs. Nachdem er im vergangenen März bei der Präsentation der Jahresergebnisse auf ausgewählte Produkte inflationsbedingte Preiserhöhungen von bis zu 2 Prozent ankündigte, erklärte er nun, dass "Inditex an einer stabilen Preispolitik festhält, mit spezifischen Maßnahmen in den am stärksten betroffenen Märkten, um unsere Margen zu schützen.”

Marcos López, Leiter der Abteilung Kapitalmärkte, erklärte, dass die Ende 2021 eingeführten kostenpflichtigen Rücksendungen im Onlinegeschäft, die mit einer Pauschale von fast 2 Euro verwirklicht wurden, "kaum Auswirkungen" auf den Umsatz oder die Kundenzufriedenheit haben. Für den Manager bezweckt die Maßnahme, die bereits in 38 Märkten umgesetzt wurde, "eine nachhaltigere und effizientere Ausrichtung der Branche".

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