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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
06.02.2018
Lesedauer
3 Minuten
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Pandora: Starkes 2017 trotz Umsatzrückgang im vierten Quartal

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
06.02.2018

Am Dienstag veröffentlichte das Schmuckunternehmen aus Dänemark seine Jahresergebnisse für das Geschäftsjahr 2017. Die Marke scheint nach einem "anspruchsvollen und ereignisreichen Jahr" auf beiden Füßen gelandet zu sein. Über das Gesamtjahr betrachtet stieg der Gewinn, doch im letzten Quartal musste Pandora einen Umsatzrückgang hinnehmen. Für das neue Jahr rechnet das Unternehmen unter anderem durch die Eröffnung neuer Stores mit weiterem Wachstum. Die Ergebnisse aus dem ersten Quartal dürften jedoch unter den Erwartungen liegen.


Pandora


In lokalen Währungen ergab sich ein Umsatzwachstum um 15 Prozent, währungsbereinigt liegt dieser Wert mit DKK 22,781 Milliarden (EUR 3,06 Mrd.) bei 13 Prozent. In den Handelsfilialen des Konzerns verbesserte sich der Umsatz um ganze 42 Prozent (46 Prozent in lokalen Währungen), der vergleichbare Umsatz stieg um 11 Prozent. Das ist insofern bedeutend, als sich Pandora immer stärker auf die direkt betriebenen Verkaufsstellen konzentriert, die ein gesundes Wachstumspotenzial offenbaren.

GLOBALE NACHFRAGE

Die Produkte des Unternehmens scheinen sich weltweit großer Beliebtheit zu erfreuen. In den EMEA-Ländern stieg der Umsatz um 13 Prozent, in Amerika um 4 Prozent (wobei sich der vergleichbare Umsatz um 15 Prozent verbesserte) und im Raum Asien/Pazifik um 25 Prozent.

Nach Kategorien aufgeschlüsselt erzielte Pandora mit den beliebten "Charms" 8 Prozent mehr Umsatz, dieselbe Dynamik war auch bei den Armbändern zu beobachten. Die Entwicklung hin zu einem ganzheitlichen Schmuckangebot sei weiterhin auf Kurs, der Ertrag aus dem Verkauf von Ringen, Ohrringen, Halsbändern und Anhängern stieg um 28 Prozent. 26 Prozent des Konzernumsatzes entfielen auf die drei absatzstärksten Sparten, im Jahr 2016 waren es lediglich 23 Prozent.

Bei genauerem Hinsehen gab es in den Jahresergebnissen jedoch auch einige weniger positive Aspekte: Die Bruttogewinnmarge sank von 75,1 Prozent im Jahr 2016 auf 74,5 Prozent. Der Gewinn (EBITDA) in Höhe von DKK 8,505 Milliarden (EUR 1,14 Mrd.) schlug sich in einer EBITDA-Marge von 37,3 Prozent nieder. Ein Jahr zuvor betrug diese trotz einem niedrigeren Gewinnwert von DKK 7,922 Milliarden (EUR 1,06 Mrd.) noch 39,1 Prozent.


Die effektive Steuerquote lag aufgrund des neuen US-Steuerrechts und der Rückführung von Dividenden aus der Pandora Production Co. Ltd. in Thailand bei 24,8 Prozent, im Vorjahr lag der Steuersatz lediglich bei 21,2 Prozent.


Pandora


Diese Zahlen drückten auf den Gewinn im vierten Quartal, der mit DKK 1,95 Milliarden (EUR 262 Mio.) den Erwartungen der Analysten entsprechend um 7 Prozent zurückging. 2016 erzielte der Konzern in der Vergleichsperiode einen Gewinn von DKK 2,09 Milliarden (EUR 280 Mio.). Die EBITDA-Marge sank im letzten Quartal des Jahres von 41,1 Prozent auf 40,1 Prozent, doch stieg das Einkommen im selben Zeitraum von DKK 6,6 Milliarden (EUR 88 Mio.) auf DKK 7,6 Milliarden (EUR 1,02 Mrd.).

Das Unternehmen rechnet im kommenden Jahr in Lokalwährungen mit einem Umsatzwachstum von 7 bis 10 Prozent, die EBITDA-Marge wird auf rund 35 Prozent geschätzt und dürfte somit erneut unter dem Vorjahreswert liegen.

Für CEO Anders Colding Friis war "2017 ein anspruchsvolles und ereignisreiches Jahr", doch sei er zuversichtlich, dass die Unternehmensstrategie "2018 und in den darauffolgenden Jahren weiteres Wachstum und eine gute Rentabilität bringen wird".

Um den Umsatz 2018 zu verbessern, will das Unternehmen den Anteil der direkt betriebenen Verkaufsstellen ausbauen und "neue, innovative Produkte entwickeln und einführen". Die hierfür erforderlichen Investitionen dürften die EBITDA-Marge wie erwähnt schmälern.

Bis Ende Jahr will Pandora rund 200 neue Concept Stores eröffnen, die Hälfte davon im Raum EMEA, 25 Prozent in Amerika und 25 Prozent in der Region Asien/Pazifik. Zwei Drittel werden als unternehmenseigene Stores betrieben, was weiter zur Erhöhung der Anzahl direkt betriebener Verkaufsstellen beiträgt. In diesem Rahmen dürfte der Konzern 2018 weitere Franchisen übernehmen. Dies könnte für das gesamte Jahr " durch die Auswirkungen der 2017 und 2018 erfolgten Übernahmen zu Rückenwind in Höhe von ca. DDK 1 Milliarde (EUR 134 Mio.) führen".

Doch angesichts der vermutlich unter den Erwartungen liegenden Umsatzzahlen für das erste Quartal 2018 scheint die Rechnung nicht aufzugehen. Pandora erklärte, das Wachstum könnte unter dem prognostizierten 7- bis 10-prozentigen Sollwert liegen. Dies sei bedingt durch die "Abhängigkeit des Neuheits-Kriteriums im Produktsortiment, das sich im Verlaufe des Jahres stetig verbessern soll". Weiter könnte Pandora in diesem ersten Quartal mit negativen Währungseffekten zu kämpfen haben.
 

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