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Veröffentlicht am
15.01.2014
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Philippe Starck wird 65: Nur dumme Menschen interessieren sich für Design

Von
DPA
Veröffentlicht am
15.01.2014

Paris - Von der Toilettenbürste bis zum Highspeed-Flugzeug: Der Gestaltungsdrang von Philippe Starck kennt keine Grenzen. Nach Säuglingsflaschen, Zahnbürsten, Teekannen, Zitronenpressen, Glasstühlen und Bushaltestellen setzt der französischen Stardesigner, der an diesem Samstag (18. Januar) 65 Jahre alt wird, auf Ökologie und greift nach den Sternen. Nach seinem knallgelben Hybrid-Rad und dem aus Aluminium und Rattan gestalteten E-Auto arbeitet er in seinem Atelier an einem Solarboot. Demnächst soll eine seiner Reisen auch ins Weltall gehen.

Philippe Starck


Seine Arbeit ist kaum noch überschaubar. Die von ihm dekorierten Innenräume von Restaurants, Cafés und Hotels sind Legion. Sogar Frankreichs Ex-Präsident François Mitterrand hatte sich von ihm 1982 seine Privaträume im Elysée-Palast gestalten lassen. Und die von ihm kreierten Alltagsobjekte überfluten den Markt. Starck entwirft für die Masse. «Als ich mit dem Gestalten anfing, war das Design ein Sport für die Reichen, um teure Objekte in limierten Auflagen hervorzubringen. Das hat mich geärgert. Elitismus ist vulgär. Gute Ideen müssen verbreitet werden», erklärte er in einem Video-Interview. Dieser Philosophie hat er den Namen «demokratisches Design» gegeben.

Starck hat keinen festgelegten Stil. Sein buntes Produkt-Konvolut ist in den Augen vieler Kritiker das Ergebnis einer gewissen Beliebigkeit. Womit der gebürtige Pariser durchaus leben kann: «Design ist die einzige Möglichkeit, mich mitzuteilen, ich kann nichts anderes, und es ist einfach für mich, so zu kommunizieren. Aber auch diese Position ist zu überdenken.»

Der Gestaltungsmeister redet gern und viel. Dabei sagt er das Gegenteil von dem, was er tut oder was man von ihm erwartet. So ist für einen der berühmtesten Produktgestalter der Gegenwart das Medium Design unnütz und uninteressant. «Man muss doof sein, um sich für das Medium Design zu interessieren», erklärte er in dem Video-Interview weiter. Nicht er habe sich für das Design entschieden, sondern das Design sich für ihn. Intelligente Menschen entscheiden sich für etwas, dumme Menschen wie er, erdulden die Dinge nur.

So ganz an seinem Schicksal unbeteiligt war Starck nicht. Er studierte an der Pariser Schule für Design Ecole Nissim de Camondo, gewann als 16-Jähriger einen Möbelwettbewerb und gründete drei Jahre später seine eigene Firma. Konstruieren und Gestalten, das tat auch schon sein Vater, der Erfinder und Flugzeugingenieur war.

Seinem Schicksal als Produktgestalter wollte Starck bereits 2001 ein Ende setzen. «Ich werde nur noch Konzepte entwickeln, keine Produkte mehr, Materialismus ist tot. Aber vorher muss ich noch Aufträge, die ich angenommen habe, erledigen.» Sein Auftragsheft scheint voll zu sein. Denn in der Zwischenzeit hat er in Paris, Lyon und Istanbul die Zimmer der Hotelkette «Mama-Shelter» mit venezianischen Karnevals- und «Star Wars»-Masken verziert und eine Luxusjacht für den verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs entworfen.

Demnächst will Starck in den Weltraum fliegen - in einem von ihm für den Chef der Virgin-Group, Richard Branson, gestalteten Flugzeug.

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