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Veröffentlicht am
07.05.2015
Lesedauer
2 Minuten
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Pitti lernt von der e-Pitti

Veröffentlicht am
07.05.2015

Die virtuelle Messe von Pitti Immagine, die es Pitti Uomo, Pitti W, Pitti Bimbo und Pitti Filati erlaubt, online auch jenseits der Messedaten präsent zu sein, wurde im Juni 2011 gestartet und wird nun auch für die Organisationen der physischen Messen dank der auf der Plattform e-Pitti gesammelten Daten immer wichtiger.

Die Homepage der e-Pitti


Die Plattform e-Pitti hat über die letzten Saisons stetig an Nutzern zugelegt und konzentriert sich vor allem auf zwei Achsen. Einerseits die Verbesserung der User-Erfahrungen (bei Einkäufern und Besuchern) dank mehr Inhalten und Dienstleistungen. Andererseits die Sammlung präziser Daten für den Veranstalter Pitti Immagine über das Verhalten der Einkäufer auf der virtuellen Messe.
 
So kann e-Pitti heute einschätzen, welche Produkte von Einkäufern welcher Nationalität am meisten gesucht werden, in welchen Kategorien (Hosen, Hemden usw.) und in welcher Farbe oder Stil (klassisch, Sportswear etc.). Deutsche bevorzugen zum Beispiel Strickwaren im Avant-Garde, Amerikaner suchen eher nach klassischen Jacken.

„Auf der physischen Messe können wir durch das Scannen des Badges lediglich sehen, wer welchen Stand besucht hat. Unsere virtuelle Ausgabe erlaubt uns zu sehen, für welche Produkte sich die Einkäufer am meisten interessieren und welche eher weniger gut laufen“, erläutert Francesco Bottigliero, Gründer und Chef von Fieradigitale, dem Unternehmen, das die e-Pitti verwaltet und 25-prozentiger Eigentümer ist. Die verbleibenden 75 Prozent liegen in den Händen der Pitti Immagine.
 
„Wir stehen erst am Anfang eines langen Weges, der uns dahin führen wird, unseren Gesprächspartnern immer fortgeschrittenere statistische Analysen zur Verfügung stellen zu können. Nur dank der digitalen Ausgabe können wir diese Informationen derzeit sammeln. In der nahen Zukunft möchten wir die gleiche Präzision auch auf unseren physischen Messen erreichen und so online und offline miteinander zu verbinden. Wir möchten die ersten sein, die eine wahre physische und virtuelle Messe anbieten“, so Bottigliero.

Ausgabe der e-Pitti im Winter 2015 in Zahlen


„Die Informationen erlauben es uns, die Erwartungen der Einkäufer hervorzusehen und zu erfüllen. Wir können so neue Aussteller besser aussuchen und uns auch besser auf vielgesuchte Produktkategorien konzentrieren oder bessere Standplätze für Aussteller finden“, freut sich Verwaltungsratsmitglied der Pitti Uomo, Raffaelo Napoleone.
 
Eine weitere Dienstleistung der e-Pitti ist dank einer Partnerschaft mit dem italienischen Start-Up Nextatlas und Bildern der sozialen Netzwerke das Trend Forecasting. Jede Woche finden sich dort drei aktuelle Trends und ein PDF-Dokument mit Produkten, die auf der e-Pitti vorhanden sind.
 
Die Ausgabe vom Januar 2015 der e-Pitti, die es übrigens in Englisch, Italienisch, Russisch und Japanisch gibt, hat 13 Wochen lang insgesamt 1.336 Marken und 8.000 Produkte der Männer-, Damen-, Kinder- und Fasermessen vorgestellt und Einkäufer aus 105 Ländern angelockt. 60 Prozent kamen aus Italien, gefolgt von Japan, Spanien, den USA und Deutschland.
 

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Tags :
Messen