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Veröffentlicht am
17.05.2013
Lesedauer
4 Minuten
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Pitti Uomo setzt auf Damenmode und Internationalität

Veröffentlicht am
17.05.2013

Die Vorbereitungen für die 84. Ausgabe der Pitti Uomo, die vom 18.-21. Juni in Florenz stattfindet, laufen auf Hochtouren. Auf dem Programm stehen zahlreiche Neuerungen und Sonderveranstaltungen. Der unumgängliche Männermodeevent zeigt zudem eine immer internationalere Ausrichtung. „Wir rechnen mit 1010 bis 1020 Unternehmen, die ihre Männerkollektion für die Frühjahr-/Sommersaison 2014 vorstellen. 370 davon, also 37 %, stammen aus dem Ausland“, erklärt Raffaello Napoleone, CEO der Messeveranstalterin Pitti Immagine.

Die Veranstalter führen somit ihre Strategie fort, die stark auf ausländische Käufer ausgerichtet ist. In der letztjährigen Sommerausgabe konnte die Pitti Uomo im Juni 2012 17 800 Einkäufer anziehen. 7400 davon, rund 41 %, waren Ausländer. „Weltweit gibt es fast 1 Milliarde Konsumenten, wovon gut 180 Millionen sehr reich sind und italienische Produkte lieben. Die Schwierigkeit besteht darin, sie mit unseren Produkten vertraut zu machen. Deshalb müssen wir in den großen Luxus-Kaufhäusern der Welt vertreten sein. Das tun alle großen Labels, bei denen nun 80 % des Umsatzes aus dem Direktverkauf stammen. Die Rolle der Pitti ist es, den KMU, die Qualitätsprodukte zu einem guten Preis verkaufen, zu helfen. Sie dient als Bindeglied zwischen den Marken und den internationalen Käufern“, so Gaetano Marzotto, Präsident von Pitti Immagine.


Die Pitti Uomo findet vom 18.-21. Juni in Florenz statt



Diese Aufgabe als eine Art Vertriebspartner für weniger bekannte Marken ist gerade im schwierigen wirtschaftlichen Kontext Italiens von besonderer Bedeutung. Gemäß Schätzungen des italienischen Branchenverbandes SMI weist die Textil- und Modebranche nach zwei Jahren Aufschwung 2010 und 2011 nun ein negatives Wachstum aus (-4,4 % auf 50,4 Milliarden Euro). „Das Jahr 2012 war schwierig für Europa, insbesondere für die Südstaaten wie Italien. Die ersten drei Monate im Jahr 2013 waren geradezu katastrophal“, analysiert Marzotto.

Im Export, der für das Wachstum der italienischen Bekleidungsindustrie wegweisend ist, wurde ein Umsatz von 26,6 Milliarden Euro (-0,8 %) erzielt. Dies ist auf den starken Rückgang bei den zwei europäischen Hauptabnehmern Frankreich (-4,4 %) und Deutschland (-7 %) zurückzuführen. Vor diesem Hintergrund ist der internationale Fokus der Pitti Uomo gut nachvollziehbar. Dabei wird auf die neue Zusammenarbeit mit Isetan Shinjuku-Tokyo hingewiesen, die in den kommenden Saisons fortgesetzt werden soll. Die renommierte japanische Kaufhauskette führt diesen Sommer, vom 26. Juni bis 16. Juli ein Sonderprojekt im Bereich Männermode durch. Die Kunden erhalten die Möglichkeit, exklusive Bestellungen über Artikel aufzugeben, die an der Pitti präsentiert werden. Hierzu wählten Isetan-Kunden vorab rund hundert Marken aus.

Vom internationalen Blickwinkel aus interessant ist auch die Wahl der amerikanischen Kaufhäuser von Saks Fifth Avenue, die erste Männerkollektion ihrer Eigenmarke „Saksfifthavenue“, die gänzlich in Italien gefertigt wurde, an der Pitti zu zeigen. Des Weiteren stellt das Kokka-Projekt (Korea Creative Content Agency) ein Sortiment koreanischer Marken aus. Die eingeladenen Ehrendesigner der Veranstaltung stammen denn auch dieses Jahr wieder aus dem Ausland: Der Japaner Junichi Abe mit seinem Label Kolor, der sich am 20. Juni im Rahmen der Pitti Uomo auf dem Laufsteg präsentiert und der Kroate Damir Doma, dessen Kollektion am 19. Juni an der Mini-Damenmesse Pitti W zu sehen ist.

Dies ist denn auch die große Neuerung der nächsten Pitti. Die Pitti W wird im Juni erstmals im Gebäude der Pitti Uomo, dem Fortezza da Basso, durchgeführt, und nicht mehr wie bis anhin getrennt vom Männersalon in der nahe gelegenen „Dogana“. Denn durch die geografische Entfernung der beiden Veranstaltungen hatten zahlreiche Besucher auf einen Abstecher an die Pitti W verzichtet. Die Messeveranstalter haben sich deshalb für eine stärkere Synergie entschieden. Mit der Einführung der neuen Damenmodemesse Super in Mailand möchte sich die Pitti Immagine in diesem Sektor stärker durchsetzen, zumal die Männermodemesse in den Sportkollektionen bereits zahlreiche Damen- und Herrenlinien sowie Unisex-Produkte führt.


Zweiräder führen als roter Faden durch die nächste Pitti Uomo



Durch die Umordnung der Pavillons, die sich auf 50 000 m² erstrecken, konnten die Veranstalter die Pitti W mit ihren 70 Kollektionen in der strategischen Durchgangszone „Arena Strozzi“ unterbringen. Diese befindet sich unweit des Hauptpavillons und der kreativeren Bereiche wie Futuro Maschile, Touch! Und Altro Uomo. „Die Idee war es, die Damenmode durch innovativere Kollektionen zu bereichern. Wir stellen auch eine Verbindung zwischen Mailand und Florenz her, um die Einkäufer und Händler im Bereich Damenmode und Mixed Fashion besser begleiten zu können“, fasst der stellvertretende Geschäftsführer der Pitti Immagine, Agostino Poletto, zusammen.

Ehrengast der Pitti Uomo und der Pitti W ist die Türkei, in Zusammenarbeit mit der ITKIB (Istanbul Textile and Apparel Exporter Association). In einem landesspezifischen Bereich (Sala della Scherma) werden die Kollektionen von Niyazi Erdoğan, Hatice Gökçe, Emre Erdemoğlu, Zeynep Tosun, Aslı Filinta, Elif Cığızoğlu und Deniz Kaprol präsentiert. Zudem sind noch weiter türkische Marken an der Messe vertreten, darunter insbesondere LTB, Avva, Hatem Sayki, Kigili und Ramsey.

Um die Veranstaltung dynamischer zu gestalten, haben sich die Veranstalter für das Leitthema Zweirad entschieden. Als Symbol der Geschwindigkeit und Freiheit führt das Zweirad unter dem Slogan „Vroom Pitti Vroom“ durch die Messe.

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