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Veröffentlicht am
28.03.2014
Lesedauer
2 Minuten
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PVH rechnet für 2014 mit 8,5 Milliarden Dollar Umsatz

Veröffentlicht am
28.03.2014

Das Jahr 2013 war für die PVH Corp. ein bewegtes Jahr. Im Februar schloss der amerikanische Konzern, zu dem Tommy Hilfiger und Calvin Klein gehören, die Übernahme von Warnaco ab. Warnaco produzierte bis dahin die Linien Calvin Klein Jeans und Calvin Klein Underwear in Lizenz und zählte auch Speedo, Warner’s und Olga zu seinem Portfolio.

PVH übernahm zudem den Direktvertrieb auf mehreren Märkten in Asien und Brasilien. Im November trennte sich der Konzern von Bass.

Im letzten Quartal 2013 verzeichnete Tommy Hilfiger (Bild) in den Sparten Retail und Wholesale in Europa ein Plus von 10 Prozent.


Innerhalb von einem Jahr hat das Unternehmen somit viele Geschäftsmöglichkeiten wahrgenommen. Der Umsatz stieg im Vergleich zu 2012 um 36 Prozent auf 5,957 Milliarden Euro (8,216 Milliarden US-Dollar).

Calvin Klein trug mit einem Umsatz von 2,028 Milliarden Euro zum Geschäftsergebnis bei, 1,106 Milliarden davon entfielen zuvor auf Warnaco. Der Konzern konnte jedoch trotzdem Vergleichszahlen aus dem Vorjahr herbeiziehen.

Im Großhandel legte PVH in Nordamerika um 8 Prozent zu, im Einzelhandel bei unverändertem Konsolidierungskreis um 3 Prozent. In Europa untergeht der Konzern einer Verjüngungskur, insbesondere im Vertriebsnetz für Südeuropa.

Tommy Hilfiger verzeichnete seinerseits mit 2,489 Milliarden Euro 7 Prozent mehr Umsatz als 2012. Das Geschäft in Nordamerika verbesserte sich um 8 Prozent, im Einzelhandel bei unverändertem Konsolidierungskreis um 4 Prozent.

International konnte das Unternehmen 6 Prozentpunkte wettmachen (1,371 Milliarden Umsatz), in Europa stieg der Umsatz im Einzelhandel um 6 Prozent und um 9 Prozent im Großhandel. In Japan machten sich jedoch die Auswirkungen der trägen Wirtschaft und des schwachen Yen bemerkbar.

Das dritte Standbein des Konzerns, Heritage, schloss das Jahr 2013 mit einem sprunghaften Umsatzanstieg um 19 Prozent auf 1,441 Milliarden Euro. Die Sparte wurde unter anderem mit dem Verkauf von Bass und der Aufnahme der ehemaligen Warnaco-Marken Olga, Warner’s und Speedo stark überarbeitet.

Unter dem Strich ergibt sich für den Konzern ein Nettoergebnis vor Steuern in Höhe von 701 Millionen Euro. Berücksichtigt man auch die Kosten der Übernahme, der Integration, der Neuorganisation und der Änderung der Steuerschuld gemäß den internationalen Rechnungslegungsstandards (GAAP), so sinkt das Nettoergebnis vor Steuern von 478 auf 372 Millionen Euro.

Die Konzernführung bekennt denn auch, dass 2013 ein Übergangsjahr war. Auf das Jahr 2014 angesprochen erklärt Emanuel Chirico, dass „2014 ein Jahr mit zwei Seiten wird. Die Wintersaison 2014 ist die erste mit den Produkten unserer neuen Design- und Sourcing-Teams, die in einem verbesserten Retail-Rahmen angeboten werden. Im ersten Halbjahr wird der Druck mit dem Voranschreiten unserer strategischen Investments und einem weiterhin heiklen makroökonomischen Klima jedoch hoch sein.“

Der Konzern will insbesondere von der Zusammenführung des Calvin Klein Geschäfts bei PVH profitieren. Qualität und Ausrichtung von Calvin Klein Jeans sollen überarbeitet werden, wie auch das Retail-Konzept der Marke.

2014 peilt PVH ein dreiprozentiges Umsatzwachstum an, auf über 8,5 Milliarden Dollar (6,16 Milliarden Euro). Die Umsätze von Calvin Klein und Tommy Hilfiger soll um 5, bzw. 7 Prozent zunehmen. Die Heritage-Marken sollen bei unverändertem Konsolidierungskreis um 4 Prozent steigen.

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