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Veröffentlicht am
11.04.2012
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Symrise-Konkurrent Givaudan wächst im ersten Quartal - Starke Geschäftsdynamik

Von
DPA
Veröffentlicht am
11.04.2012

VERNIER (dpa-AFX) - Der weltgrößte Aromen- und Riechstoff-Hersteller Givaudan wächst wieder. Die Verkäufe haben im ersten Quartal des laufenden Jahres um 4,7 Prozent auf 1,060 Milliarden Franken zugenommen; zu Lokalwährungen (LW) gerechnet hätte das Plus gar 8,4 Prozent betragen. Im laufenden Jahr sei bisher eine hohe Anzahl neuer Vertragsabschlüsse erreicht worden, weshalb das aktuelle Projektportfolio gut ausgestattet sei, sagte Givaudan am Mittwoch.

Im vergangenen Jahr hatte Givaudan noch einen Umsatzrückgang in Schweizer Franken um 7,6 Prozent hinnehmen müssen, während in Lokalwährungen die Verkäufe um 5,2 Prozent gewachsen waren. Damit hat sich der negative Währungseffekt zuletzt deutlich abgeschwächt.

Givaudan setzt nach Unternehmensangaben weiterhin erfolgreich Preiserhöhungen durch. Damit soll der Anstieg der Rohmaterialkosten ausgeglichen werden. 2011 hatte ein markanter Anstieg der Rohstoffpreise Givaudans Margen empfindlich geschmälert. Gemäß früheren Aussagen soll der Effekt im laufenden Jahr gänzlich durch Preiserhöhungen aufgefangen werden.

Mit den zum ersten Quartal 2012 vorgelegten Zahlen hat Givaudan die Schätzungen der Analysten übertroffen.

Die Verkäufe der Division Riechstoffe kletterten um 6,8 Prozent auf 467,4 Millionen Franken (+10,7 Prozent in LW), dabei hätten alle drei Geschäftsbereiche ein Umsatzplus in LW verzeichnet. Ein starkes Volumenwachstum verbunden mit den Auswirkungen der Preiserhöhungen hatte im Parfümgeschäft (Luxusparfümerie und Konsumgüter) ein Wachstum in Lokalwährungen von 12,2 Prozent zur Folge.

Dabei wiesen die Konsumgüter ein Plus von 13,2 Prozent auf, getragen von allen Kundengruppen. Die Schwellenmärkte verzeichneten den Angaben zufolge einen zweistelligen Zuwachs, die reifen Märkte hätten einen "deutlichen" Anstieg gemeldet. In der Luxusparfümerie wuchsen die Verkäufe in LW dank neuer Geschäftsabschlüsse und erfolgreicher Produkteinführungen um 9,0 Prozent.

Die Verkäufe im Bereich Riechstoff-Ingredienzien erhöhten sich um 1,1 Prozent in LW. Das Wachstum sei durch einen hohen einstelligen Zuwachs in den Schwellenmärkten und einen starken zweistelligen Anstieg bei Spezialitäten-Ingredienzien unterstützt worden.

In der Division Aromen setzte Givaudan 544,9 Millionen Franken um, das sind 3,0 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Das Wachstum in Lokalwährungen wird mit 6,4 Prozent beziffert. Die Verkäufe seien insbesondere dank zweistelliger Zuwächse bei bestehenden Produkten in Asien, Lateinamerika und Afrika gestiegen. Neue Geschäftsabschlüsse in Asien-Pazifik, Lateinamerika und Nordamerika, vorrangig im Bereich Getränke und Snacks, hätten die Entwicklung ebenfalls gestützt.

Die Verkäufe in der Region Asien-Pazifik stiegen um 9,4 Prozent in LW; dazu hätten China, Indien, Indonesien und Thailand ein zweistelliges Wachstum beigetragen. Die Verkäufe in Europa, Afrika und dem Nahen Osten stiegen um 4,7 Prozent in LW. Die Verkäufe in Lateinamerika wiesen ein Wachstum von 14,0 Prozent auf; Givaudan hebt hier die Märkte Argentinien, Kolumbien und Mexiko hervor. Die Verkäufe in Nordamerika stiegen schliesslich um 2,9 Prozent.

Givaudan bekräftigt seine letzten Sommer formulierten Fünfjahresziele. Demnach streben die Genfer jährlich ein organisches Wachstum von 4,5 bis 5,5 Prozent an bei einem erwarteten Marktwachstum von 2 bis 3 Prozent. Die EBITDA-Marge soll dauerhaft auf einem "branchenführenden" Niveau liegen. Außerdem soll der freie Cashflow bis 2015 auf 14-16 Prozent des Umsatzes gesteigert werden.

So bald der angestrebte Verschuldungsgrad von 25 Prozent erreicht ist, will Givaudan mehr als 60 Prozent des freien Cashflows an die Aktionäre ausschütten, bestätigt Givaudan frühere Aussagen./ra/cf/AWP/wiz

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