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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
20.07.2018
Lesedauer
2 Minuten
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Timezone feiert 25-jähriges Jubiläum mit neuem Besitzer und neuen Strategien

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
20.07.2018

Zum 25-jährigen Jubiläum wird Timezone viele Veränderungen erfahren. Anfang Januar wechselte der Hosen- und Denim-Spezialist den Besitzer. Wolfgang Endler, Gründer und Vorsitzender, verkaufte die Escape Clothing GmbH, Inhaber von Timezone, an die LEO Textil-Holding GmbH, eine Gesellschaft des Luxemburger Fonds LEO Holding. Den Vorsitz der Geschäftsführung überlässt er Wolfgang Mosebach, der zehn Jahre lang als externer Berater tätig war.

Wolfgang Mosebach, seit Januar CEO von Timezone


Der neue Präsident räumt ein, dass die letzten vier Jahre für die Marke kompliziert waren. Sie erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 22 Mio. Euro, fast 8 % weniger als im Vorjahr. "Wir sind mit großen Veränderungen in der Organisation des Unternehmens konfrontiert. Also haben wir sowohl unsere Schwächen als auch unsere Identität analysiert. Wir haben uns vorgenommen, unser Sortiment zusätzlich zu unseren Hosen zu erweitern und die Damenkollektion voranzutreiben. Für das Geschäftsjahr 2018 sollten wir voraussichtlich einen Umsatz von 25 Millionen Euro erzielen", betont Wolfgang Mosebach. In der deutschen Presse heißt es zudem, das Unternehmen habe 2017 rund 800.000 Euro in die Restrukturierung der Marke investiert.
 
Die deutsche Marke wird über 800 Händler in Deutschland und 400 Händler in den anderen hauptsächlich europäischen Märkten wie Italien, Frankreich, Spanien, Österreich und der Schweiz vertrieben. Derzeit macht Herrenbekleidung 65 % des Umsatzes aus, gegenüber 35 % bei Damenmode. Um den Fokus auf die Damenkollektion zu verstärken, hat das deutsche Label nun zwei Designer eingestellt, die sich ausschließlich auf die Womenswear-Kollektion konzentrieren – zuvor arbeitete das gleiche Design-Team sowohl an der Herren- als auch an der Damenkollektion. Caroline Hauck ist nun für den Bereich Womenswear verantwortlich. Früher arbeitete sie für Esprit als Denim-Designerin. Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln konnte die Damenkollektion bereits in rund hundert neuen Verkaufsstellen in Deutschland angeboten werden.

Timezone Look Frühjahr/Sommer 2019


Die weiteren Ziele des Labels: modischer und innovativer zu sein und das "never out of stock"-Angebot weiterzuentwickeln. Im Moment machen Hosen 70 % des Umsatzes aus, die anderen Produktkategorien liegen bei 30 %. Von diesen 70 % bleibt Denim der Bestseller mit 60 % des Umsatzes, gefolgt von Chinohosen mit 25 % bis 30 % des Umsatzes. Das Management will die Kollektion mit weiteren Shirts, Strickware, Jacken und Accessoires ergänzen. Darüber hinaus hat Timezone sein Sourcing bereits verlagert und Asien weitmöglichst verlassen, um Bekleidungshersteller in der Türkei und in Europa, insbesondere in Portugal, zu beauftragen. "Dadurch konnten wir die Qualität unserer Produkte verbessern. Es war ein wichtiger Schritt für uns", erklärt Wolfgang Mosebach.

Da der E-Shop aktuell nur für eine begrenzte Distribution in Deutschland und Österreich verfügbar ist, möchte die Marke ihn international weiterentwickeln, um den Umsatz zu steigern.

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