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Veröffentlicht am
07.09.2017
Lesedauer
3 Minuten
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Tom Ford eröffnet die New York Fashion Week

Veröffentlicht am
07.09.2017

Hauptsächlich aufbrausend, oft sinnlich und sehr gut verkäuflich, so erschien die Frühjahr-/Sommerkollektion 18 von Tom Ford wie ein idealer Weg für den Designer, um Amerika erneut zu erobern. Gerade, wo die NYFW mit dem Abschied von vielen seiner jungen Stars nach Paris zu kämpfen hat. 

Tom Ford - Frühjahr/Sommer 2018 - Womenswear - New York - © PixelFormula


Bei hohem Supermodel-Verkehr auf dem Catwalk sitze ich in der ersten Reihe bei dieser in der Uptown Armory auf der Park Avenue inszenierten Show, an einem nassen und windigen Mittwochabend. Mit Cindy Crawford und Helena Christensen als Gäste und aktuellen Stars auf dem Laufsteg wie Gigi Hadid und Kendall Jenner – letztere mit einem neuen Haarschnitt, der seltsamerweise an Victoria Beckham erinnert.

Celebritys warten vor einer riesigen, weißen Tom Ford Logo-Wand auf ihren Einsatz für die Paparazzi-Aufnahmen – von Kim Kardashian bis Chaka Khan, bis hin zu Julianne Moore, die Ford herzlich nach der Show umarmte und ein "Toll, dich zurück in New York zu haben!" seufzte.

Das Key-Piece der Kollektion war die Smoking-Jacke, da Ford einige seiner besten Ideen aus seiner Amtszeit bei Yves Saint Laurent aufgriff, auch wenn er mit seinem stärksten Outfit – eine pagodenförmige Smoking-Jacke mit Seidenrevers über einer Geräteturner-Hose getragen – ein neues Zeichen setzte. Darüber hinaus war zu sehen, dass Ford viele Stunden in seinem Design-Studio verbrachte, da die Kollektion nur so vor vielen geschickt geschnittenen Hosen strotzte: von Jeans im Matador-Stil bis hin zu wulstigen Jodhpur-Hosen, gepaart mit Zweireiher-Jacketts.

Die ganze Show stellte einen klassischen Vollblut-Ford dar, 80er-Jahre-Jacketts mit Power-Schultern, mega-ausgestellte, überlange Hosen und ein paar sensationelle Leder-Trenchcoats, davon einer in grellem Orange, der in einem Dutzend Magazine geshootet werden wird. Der texanische Designer fügte sogar einen Hauch von Athletik mit sportlichen BH-Tops hinzu, die gut zu den maskulinen Offiziersjacketts passten.

Seine Abendkleidung war von einer Formel geprägt, aber dennoch gerade kommerziell genug. Und warum auch nicht, wo doch Ford gerade Amerikas neuestes Modeimperium aufbaut. Um nur ein Beispiel für seine globale Reichweite zu nennen: Ford wird in diesem Jahr fast zwei Millionen Sonnenbrillen verkaufen, mit einem durchschnittlichen Preis von über 200 Euro, was fast eine halbe Milliarde im Einzelhandel bedeutet. In Anbetracht dessen, dass er noch immer nur in etwa 7.000 Brillengeschäften verkauft, während sein altes Haus Gucci in viermal so vielen Geschäften vertreten ist. Und man sieht, dass es in Zukunft ein hohes Wachstum für die Marke Tom Ford geben wird.

"Warum ich in New York bin? Ich möchte konsequent sein, was bedeutet, dass ich plane, hier für eine längere Zeit zu zeigen. Es fühlt sich gut an, zurück zu sein.", sagte Ford mit einem Lächeln und in einem schwarzen, in der Taille zugeknöpften Anzug mit Krawatte und einem neuen "Desperate Dan"-Bart.

Nach der Show tanzte die Hälfte des 1.000-köpfigen Publikums bei Fords Party. Virgil Abloh legte Musik auf und Kellner huschten in athletischen Shorts und mit nackten Oberkörpern herum – was wohl eher „passé“ wirkte, da Ford die gleiche Idee schon in seinen ruhmreichen Tagen bei Gucci verwendete.

Crawford verirrte sich hinter die Bar mit ihrem Ehemann Rande Gerber. So auch EJ Johnson, Sohn des Basketball-Spielers Magic Johnson, der in einem schwarzen Lacklederkleid und mit High Heels mit dem Bar-Personal posierte. Das gibt es nur in New Yorker Leute, nur in New York!

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