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Veröffentlicht am
30.04.2013
Lesedauer
2 Minuten
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VF Corp immer rentabler

Veröffentlicht am
30.04.2013

Die Stärke der VF Corp liegt einerseits in ihrem Markenportfolio (Timberland, The North Face, Vans, Lee, Napapijri, Wrangler…). Dazu kommen jedoch auch ein effizientes Modell und hochwirksame Geschäftsprozesse, die dem US-amerikanischen Unternehmen einen Spitzenplatz in der Modeindustrie eingebracht haben. „Das Zusammenspiel von sehr starken Marken und wirksamen operationellen Plattformen schafft ein einzigartiges Tool, das langfristig eine konsistente Wertschöpfung ermöglicht“, freut sich VF Corp-CEO Eric Wiseman. „Mit diesem hervorragenden Jahresauftakt sind wir gut positioniert, um unsere Jahresziele zu erreichen“, gibt er sich überzeugt.

Die Sparte Jeanswear der VF Corp, mit Lee und Wrangler (Bild), verzeichnete zwar einen Umsatzrückgang, kann jedoch auf ein solides Margenwachstum verweisen. Visual: Wrangler.


So erwirtschaftete der Konzern im ersten Quartal 2013 (Stichtag: Ende März) im Vergleich zur Vorjahresperiode ein Umsatzwachstum um 2 % auf 2 Milliarden Euro (2,61 Milliarden US-Dollar). Die Sparte Jeanswear verzeichnete mit einem Umsatz von 549 Millionen Euro einen leichten Einbruch um 3 %. Dies ist insbesondere auf die schwierige Situation in Asien zurückzuführen, mit einem Minus im zweistelligen Bereich und Problemen mit beachtlichen Lagervorräten. Der Bereich Outdoor & Action Sports hingegen entpuppt sich als die Goldader des Konzerns. Getragen durch die hervorragenden Ergebnisse von Vans (+25 %) und The North Face (+6 %), weist diese Sparte ein Umsatzwachstum von 10 % auf fast 1,06 Milliarden Euro vor. Die Lizenztätigkeit für die amerikanischen Sportorganisationen (NBA, MLB, NFL, …) war mit einem Rückgang von 9 % auf 193 Millionen Euro weniger einträglich, wie auch die Abteilung „Contemporary Brands“ (7 for all mankind, Ella Moss und Splendid), die mit weniger als 80 Millionen Euro vier Prozent an Umsatz einbüßte. Im Sportswear konnte der Konzern einen Anstieg um 4 % auf 98 Millionen Euro erzielen, insbesondere durch den Absatz der Marke Kipling im amerikanischen Markt. Im Zentrum des Wachstums steht jedoch die Sparte „Direct to Consumer“, mit den Stores und Online-Shops. Hier erwirtschaftete der Konzern eine Umsatzsteigerung um 12 %.

Doch nicht nur die Umsatzzahlen sind beeindruckend, sondern auch die Rentabilität des Konzerns. So konnte er seine Bruttomarge von 45,3 % auf 48,1 % verbessern. Das operative Ergebnis beträgt im ersten Quartal 274 Millionen Euro, ein Plus von 13 %. Und ungeachtet des rückläufigen Absatzes im Bereich Jeanswear konnte die Sparte beim operativen Ergebnis um 29 % zulegen.

Die gesteigerten Margen sind Teil der Jahresziele des Konzerns. Für das Geschäftsjahr 2013 rechnet die VF Corp mit einem sprunghaften Umsatzwachstum von 6 % auf 8,8 Milliarden Euro (11,5 Milliarden US-Dollar). Und diese Entwicklung dürfte mit einem Anstieg der Bruttomarge und der operativen Gewinnmarge um 100 Basispunkte einhergehen (dies entspricht einer Steigerung von 46,5 % auf 47,5 %).

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