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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
24.10.2017
Lesedauer
2 Minuten
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VF Corp: Weiteres Wachstum stützt sich auf Vans

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
24.10.2017

Die dynamische Umsatzentwicklung außerhalb des Inlandmarktes USA und die starke Positionierung verschiedener Marken im dritten Quartal veranlassen das Unternehmen dazu, die Jahresprognosen anzuheben. Der Konzern, der im vergangenen Quartal den Verkauf von Williams-Dickie (Dickies) abwickelte, geht nun von einem sechsprozentigen Wachstum (5,5 Prozent bei konstanten Wechselkursen) aus, im Vergleich zu ursprünglich 3,5 Prozent. Damit dürfte sich der Konzernumsatz für das Gesamtjahr auf USD 12,1 Milliarden (EUR 10,3 Milliarden) belaufen.

Umsatzsprung bei Vans in Europa - Vans


In den vergangenen drei Monaten konnte der Mutterkonzern von The North Face, Lee, Timberland, Kipling und Napapijri seinen Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5 Prozent auf EUR 3,51 Milliarden verbessern (+ 4 Prozent bei konstanten Wechselkursen).

Dieser Anstieg ist weitgehend auf die positive Entwicklung im Bereich Outdoor und Action Sports (+ 8 Prozent) zurückzuführen. Diese stützte sich insbesondere auf das Label Vans, das ein Plus von 28 Prozent verzeichnete. The North Face und Timberland hingegen erzielten mit - 2 Prozent bzw. - 1 Prozent weniger Umsatz. In der Sparte Jeans (Lee und Wrangler) ergab sich ebenfalls ein leichter Rückgang um ein Prozent auf weniger als USD 698 Millionen (EUR 593 Mio.). Mit der Imagewear hingegen erzielte VF Corp ein Plus von 9 Prozent auf fast USD 139 Millionen (EUR 118 Mio.) und im Bereich Sportswear ergab sich mit einem Ergebnis von USD 140 Millionen (EUR 119 Mio.) ein stabiles Bild. Mit den verbleibenden Geschäftsbereichen machte der Konzern mit USD 29 Millionen (EUR 24,7 Mio.) 6 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr.

Weiterer Wachstumsträger im vergangenen Quartal (Stichtag: 30. September) war die internationale Geschäftstätigkeit. Der Umsatz des von Steve Rendle geführten Konzerns stieg im Ausland um 13 Prozent (18 Prozent in Europa, 9 Prozent in China). Nach Marken aufgeschlüsselt ergibt sich für Vans in Europa ein Anstieg um 39 Prozent (bei konstanten Wechselkursen), The North Face meldet ein Plus von 17 Prozent, Timberland verbessert sich um 3 Prozent, Lee um 7 Prozent und Wrangler um 2 Prozent.

Im Direktverkauf, einschliesslich der verschiedenen Filialnetze und des Online-Handels, konnte das Unternehmen 18 Prozent mehr Umsatz erzielen, im digitalen Vertrieb ergab sich ein Plus von 38 Prozent. Das Bild im Großhandel ist ausgeglichen.

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres stieg die Bruttomarge von 49,1 Prozent im Vorjahr auf 50,1 Prozent. Das Betriebsergebnis sank jedoch um 20 Prozent auf USD 387 Millionen (EUR 329 Mio.), der Konzern verweist dabei auf Wechselkurseffekte.

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