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508 Veröffentlichte Einträge, die die Begriffe oder Ausdrücke Gerry Weber in News, Trends, Videos, Fotogalerien, Kalender enthalten, "absteigend nach Datum sortiert".

  • Die Kunden kaufen, der Handel boomt. Allerdings geht der Positivtrend am Modehandel vorbei Selbst Premium-Anbieter wie Hugo Boss hatten in 2015 zu kämpfenDer deutschen Mode- und Textilindustrie geht es nicht gut. Die fetten Jahre scheinen vorbei. Die Insolvenzen und Geschäftsaufgaben häufen sich. Wer es mit schwarzen Zahlen auf ein Pari schafft, kann sich fast schon zu den Gewinnern zählen. Die deutschen Ikonen der deutschen Modeindustrie - Steilmann, Gerry Weber, Esprit oder Tom Tailor - hatten im letzten Jahr merklich zu kämpfen. Selbst Hugo Boss musste eine Gewinnwarnung aussprechen, weil es nicht mehr so lief, wie man es sich in Metzingen vor einigen Jahren ausgerechnet hatte. Der Börsengang von Steilmann verpuffte fast im Nix, während der von der Street-One-Mutter CBR ganz abgeblasen wurde. Die Kurse der meisten Modeaktien sanken enorm. Esprit übt sich seit Jahren trotz immer weiter sinkender Zahlen in unermüdlichen Optimismus, Tom Tailor verordnete sich dieses Jahr ein massives Sparprogramm und auch Gerry Weber setzte den Rotstift an und sondiert weitere Möglichkeiten, um den Umsatz- und Gewinnschwund aufzuhalten.Das Allheilmittel der zügellosen Expansion mit eigenen Läden, das vor fünf Jahren noch super funktionierte, hat seine Wirkung verloren, denn mieten in Bestlage ist teuer und auch jenseits der deutschen Grenze ist das Gras nicht grüner als hier. In Südeuropa sieht es schon länger mau aus, in China ist auch kein Stich mehr zu machen und aus Russland zieht man sich besser zurück. Die Gründe für die bedenkliche Entwicklung der Modebranche sind vielseitig: Einerseits ist da der unpassende saisonkonträre Kollektionsrhythmus, der viele Händler zur Verzweiflung bringt, anderseits das Wetter, das immer dann sonnig und warm wurde, wenn der Kunde frieren sollte, und sich just dann abkühlte, wenn die neue Sommergarderobe gekauft werden sollte. Auch bahnbrechende neue Trends fehlten in den letzten Saison: Die cozy Strickjacke zur engen Röhre war ein Dauerbrenner, von dem frau kaum ein Dutzend im Schrank braucht. Die Industrie ist mithin auf der Suche, wie sie den Abwärtstrend stoppen kann. Die Voraussetzungen dafür sind nicht gerade glänzend: Zwar herrscht Vollbeschäftigung, aber internationale Krisen verunsichern Konsumenten zunehmend und die werden in 2016 bestimmt nicht weniger.Auch der Modehandel schwächelt Das Konzept von TK Maxx scheint aufzugehen: Restposten zum Schnäppchenpreis funktionieren auch in 1A-LageFür den deutschen Einzelhandel war 2015 ein "Jahr des Konsums". Das statistische Bundesamt geht von einem nominalen Wachstum von 2,8 bis 3,1 Prozent aus, das aufgrund kaum vorhandener Inflation real auf fast dem gleichen Niveau liegen könnte. Auch der HDE rechnet mit einem Plus von über 2,7 Prozent. Doch der Modehandel konnte von dieser Entwicklung kaum profitieren. Zwar sorgen neue internationale Konzepte in immer neuen Centern (ganze zwölf im letzten Jahr) für durchschnittlich gute Zahlen, aber auf gleicher Fläche tut sich bei den meisten Modehändlern kaum was. Das spürt insbesondere der mittelständische und kleine Händler. Und auch die Investitionsfreude internationaler Labels in den angeblich so krisensicheren deutschen Markt sinkt sichtlich. Viele größere Ketten wie Forever 21 oder Abercrombie fahren ihr Engagement zurück oder lassen - wie nun bei Topshop bekannt geworden - gleich die Finger von einem Megastore in überteuerte Bestlage - das Investment ist einfach zu groß und der deutsche Kunde einfach zu unberechenbar. Die „Geiz ist geil“-Mentalität hat er verinnerlicht, ohne rotes Sale-Schild kauft er selten und auch die Innenstädte meidet er zunehmend und surft lieber mit dem Pad auf dem Sofa, oder noch schlimmer  investiert er sein Geld lieber in Reisen, Smartphones, Spa-Aufenthalte oder kauft sich mit günstigem Kredit eine Eigentumswohnung, die er über die nächsten 30 Jahre abzahlen muss.Internationale Händler sind skeptischer beim deutschen MarktAuch wenn der deutsche Markt be...

    Modebranche: Es lief schon mal besser
  • Gerhard Kränzle glaubt fest an vollvertikale PartnerschaftenGerhard Kränzle übernahm zum 1. Dezember die Gesamtverantwortung für den nationalen und internationalen Vertrieb der Gardeur GmbH. Er ist damit CEO und Geschäftsführer für Produkt, Marketing und Vertrieb. „Indem ich den Vertrieb zur Chefsache erklärt habe, möchte ich ein wichtiges Signal geben und unseren Partnern im Fachhandel klar signalisieren, dass die Zusammenarbeit und der qualitative und quantitative Ausbaue der Partnerschaft oberste Priorität hat“, so Kränzle, dem sein „neues Ressort“ absolut nicht fremd ist. Nach Stationen bei Hirmer, Hettlage und Wöhrl kennt er die Anforderungen des Handels und die Herausforderungen der Branche bestens.Entsprechend der Anforderungen des Marktes und Kränzles Vision von der Vollvertikalisierung wurde die Vertriebsstruktur angepasst. Die neue Organisation mit sechs zentralen Stabsstellen soll für mehr Marktnähe, mehr Handelskompetenz, mehr Flächenwissen und schnellere Prozesse sorgen.Den Bereich Markt- und Produktkoordination übernimmt Nadine Funsch, die zu Mitte Dezember startet. Sie kommt von Lodenfrey und war zuvor im Produktmanagement von Pensato tätig.Die Vertriebskoordination leitet Max Mario Müller, der ebenfalls erst kürzlich zu Gardeur stieß. Er war zuvor für den Wholesale-Vertrieb der P&C-Eigenmarke McNeal und zuletzt für den Onlineshop Outfittery tätig.Für die Vollvertikalisierungsflächen zeichnet sich Stephan Striezel in neu geschaffener Position aus. Er war früher im Vertrieb für die Marken Cecil, Esprit, s.Oliver und Tommy Hilfiger tätig.Constanze Spolders, die seit Ende August den kompletten Wertschöpfungsprozess der Vollvertikalisierung koordiniert, fungiert als Schnittstelle zwischen Design, Produktion und Flächenbewirtschaftung. Spolders besitzt langjährige Erfahrung in der Warensteuerung als Merchandise Manager und kommt von Gerry Weber.Die Key Accounts werden im Bereich Womenswear wie gehabt von Daniela Bellinghausen und im Bereich Menswear von Alexander Eenkhoorn betreut.Die neu geschaffene Stabsstelle Support, wo es um Themen wie Flächensteuerung, Visual Merchandising, Innendienst und Shop/Ladenbau geht, wird disziplinarisch von Anja Kiehne geführt, die diese Funktion zusätzlich zu ihrer Position als Personalleitung ausfüllt.Der internationale Vertrieb steht nach wie vor in der Verantwortung von Tatjana Leich. Rainer Schnetgöke, der bisherige Vertriebsleiter national, hat das Unternehmen verlassen.Kränzle: Der Visionär, der Manager, der MacherGerhard Kränzle war schon von Beginn seiner Karriere von der Marke Gardeur überzeugt. 2013 übernahm er im Rahmen eines MBOs die Mehrheit am Mönchengladbacher Hosenspez...

    Gardeur: Vertrieb wird Chefsache