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159 Veröffentlichte Einträge, die die Begriffe oder Ausdrücke Lenzing in News, Trends, Videos, Fotogalerien, Kalender enthalten, "absteigend nach Datum sortiert".

  • Die oberösterreichische Lenzing Gruppe konnte den konsolidierten Konzernumsatz in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres auf 532,1 Mio. Euro steigern, was einem Wachstum von 45,8% im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Erhöhte Versandmengen nach dem dynamischen Ausbau der Faserproduktion sowie die ungebrochen starke Nachfrage nach Lenzing Fasern sowie deutlich höhere Faserverkaufspreise ließen die Umsätze nach oben schnellen. Im wichtigsten Segment Fibers kletterte der Umsatz um 47% auf 481,4 Mio. Euro, was auch auf die im letzten Jahr angekündigten Preiserhöhungen von 10% für Nonwoven und Textile Fibers zurückgeführt werden konnte.Dynamischer Aufwärtstrend schlägt sich auch auf das Ergebnis niederDie steigenden Umsätze schlagen sich auch in höheren Gewinnen nieder. So verbesserte sich das EBITDA um 65,8 % auf 114,9 Mio. Euro und das EBIT um 83,6 % auf 90,7 Mio. Euro. „Dieses neuerliche Rekordergebnis unterstreicht die Wichtigkeit unseres Expansionskurses der letzten Jahre. Alle verfügbaren Kapazitäten liefen auch im ersten Quartal 2011 auf Höchstleistung; dennoch hätten wir noch mehr Fasern absetzen können. Die starke Fasernachfrage auf globaler Basis sowie die Angebotslücke bei Baumwolle lässt weiterhin einen Aufwärtstrend bei industriell hergestellten Cellulosefasern, wie wir sie produzieren, erwarten“, begründet Lenzing-Vorstandsvorsitzender Peter Untersperger den Geschäftsverlauf. Die Faserproduktionskapazitäten der Lenzing Gruppe in Asien und Europa sollen zukünftig weiter ausgebaut werden. Der Ausbau laufe plangemäß, erklärte Untersperger, so dass Lenzing zum Jahreswechsel 2011/12 eine Fasernennproduktionskapazität von rund 770.000 Tonnen p.a. erreichen werde, was im Vergleich zum Jahreswechsel 2010/11 rund 60.000 Tonnen mehr sind. Neben dem Ausbau der Produktionsstätten plant die Gruppe, den Eigenversorgungsgrad mit dem Rohstoff Zellstoff zu erhöhen.Rekordjahr erwartetFür das Gesamtjahr geht die Gruppe davon aus, dass sich das Gesch...

    Lenzing webt Rekordquartal
  • Trotz steigender Umsätze und steigenden Gewinnen sorgt sich die Branche über steigende Rohstoffkosten. Vielerorts ist sogar von „Rohstoffpreisexplosion“ die Rede. In der Tat, so hoch wie jetzt waren die Rohstoffpreise lange nicht. Die Preise für Baumwolle haben sich in den letzten Monaten verdoppelt, verglichen mit 2009 sogar vervierfacht. Auch wenn der Preis in den letzten Tagen wieder unter die kritische Marke von 2 US-Dollar je Pfund gesunken ist, steigen auch die Preise für synthetisch hergestellte Fasern. Bisher haben sich die Preise dafür um durchschnittlich 10% erhöht, ein Ende ist noch nicht in Sicht, solange die Preise unter denen Baumwollpreisen bleiben. Faserhersteller wie Lenzing profitieren von der steigenden Nachfragen nach künstlichen Fasern.Die Frage, die bleibt ist aber: Ist nicht die Rohstoffknappheit, sondern der (verschwenderische) Umgang mit den Ressourcen das eigentliche Problem? Wegwerf-Mode ist langfristig kein Zukunftsmodell, gerade in Zeiten, wenn immer mehr Menschen aus den sog. Schwellenländern primär an den Rohstoffen teilhaben wollen. Viele Unternehmen haben den Trend erkannt und wissen, dass immer mehr Verbraucher beim Mode-Kauf auf Umwelt- und soziale Standards achten. Daher setzten auch große Player wie H&M, C&A oder ganz aktuell auch Adidas auf einen steigenden Anteil von Bio-Baumwolle oder recyceltem Polyester - selbst, wenn diese teurer sind als übliche Produkte. „Die langfristige Knappheit wird sich in einem dauerhaft nach oben verschobenen Preisniveau auf allen textilen Stufen widerspiegeln“, zieht der Textilverband Gesamtmasche sein Fazit. „Damit dem Endkunden die Ware mehr wert ist, werden Anbieter stark mit Mehrwerten oper...

    Knapper werdende (Roh)-Stoffe
  • Große, internationale Bekleidungs- und Schuhunternehmen, NGOs, wissen-schaftliche Experten und die U.S. Umweltschutzbehörde haben die Sustainable Apparel Coalition gegründet, um die Entwicklung eines „Product Sustainable Footprints“ voranzutreiben. Ziel der Allianz ist es, die umwelt- und sozialbelastenden Einflüsse der Textil- und Schuhindustrie zu reduzieren und einen international anerkannten Maßstab zur Qualitäts-bewertung von Produkten unter nachhaltigen Aspekten zu schaffen. Mit Hilfe des sog. „Sustainability Index“ sollen Daten von der Rohstoffgewinnung, Weiterverarbeitung und Nutzung des Produktes erfasst, verglichen und bewertet werden. Gleichzeitig sollen technische Innovationen vorgestellt und Verbesserungen aufgezeigt werden, um etwa den Wasser- und Energieverbrauch zu reduzieren, den Einsatz von Chemikalien oder gesundheitsschädlicher Praktiken wie das Sandstrahlen zu minimieren und die sozialen Standards in den Produktionsländern zu erhöhen.Die Gruppe hat informell schon seit Anfang 2010 zusammengearbeitet, und wird ab jetzt quasi in eine Beta-Phase eintreten, im dem die Koalitionspartnern den Sustainability Index testen. Zu den 30 Gründungsmitgliedern gehören große Namen wie etwa adidas, C&A, Esprit, Gap Inc., H&M, JC Penney, Kohl's Department Stores, Lenzing, Levi Strauss & Co., Li & Fung,  Marks & Spencer, New Balance, Nike, Nordstrom, Otto Group, Patagonia, Pentland Brands, Timberland, VF Corp und Walmart.„Wir sehen es in der Otto Group als unsere Verantwortung an, ökologischen Schaden im Rahmen unserer Handelstätigkeit zu vermeiden und sozialen Gewinn anzustreben“, begründet Hans-Otto Schrader, Vorstandsvorsitzender der Otto Group, das Engagement. „ Der Product Sustainable Footprint ermöglicht eine Übersicht über die Auswirkungen, die die Produktion von Kleidung und Schuhen auf Mensch und Natur hat. Er kann zu dem notwendigen globalen Bewusstseinswandel führen und einen verantwortungsvolleren Umgang mit unseren Ressourcen fördern.“ Otto, die für ihr Engagement bekann...

    Für mehr Nachhaltigkeit in der Mode: Gründung der Sustainable Apparel Coalition